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Photo:Uwe Lewandowski
Städtische Bühnen Osnabrück, 2003

Offenbach - Keck

La  Périchole (OEK critical edition) (1868/70/74)

Dauer: 150 Minuten
Opéra-bouffe in two acts (1868 version) or three acts and four scenes (1874 version)

Libretto by Henri Meilhac and Ludovic Halévy; original German version by Ludwig Kalisch; new German version by Stefan Troßbach; new English version by Richard Duployen (F,G,E)

Besetzung
Major roles: M(colS),2T,T(Bar),B; minor roles: 4S,3M,2T,Bar,2B; 2 actors (1874 version); chorus; 2(II=picc).1.2.1-2.2.1.0-timp.perc-strings.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).


Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.



Uraufführung
10/6/1868
Théâtre des Variétés, Paris
Hortense Schneider, Sopran
Dirigent: Jacques Offenbach



Erstaufführung der Fassung
10/15/2000
Basel
Matthias Schönfeldt, Regisseur
Dirigent: Paul McGrath
Ensemble: Theater Basel

Rollen

PIQUILLO, StraßensängerTenor
DON ANDRÈS DE RIBEIRA, Vizekönig von PeruBariton (oder Baßbariton)
DER COMTE DE PANATELLAS, sein erster KammerherrTenor
DON PEDRO DE HINOYOSA, Gouverneur von LimaBariton
DER MARQUIS DE TARAPOTETenor (Wien: Bariton)
Ein alter GefangenerSprechrolle (1874)
Erster NotarTenorbuffo
Zweiter NotarTenorbuffo (oder Bariton)
PÉRICHOLE, StraßensängerinMezzosporan (Wien: Koloratursopran)
GUADALENA, BERGINELLA end MASTRILLA, drei Cousinen2 Soprane, Mezzosopran
MANUELITA, FRASQUINELLA, BRAMBILLA und NINETTA, Hofdamen2 Soprane, 2 Mezzosoprane
2 TrinkerBässe
Ein KerkermeisterSprechrolle (1874)
Peruaner, Peruanerinnen, Indianer, Höflinge, Hofdamen, Pagen, Domestiken, Wachen, Gaukler


Ort und Zeit
Peru


Zusammenfassung
Périchole und Piquillo halten sich als Straßensänger mehr schlecht als recht über Wasser. Die beiden verbindet große Liebe, doch reicht das Geld nicht für eine Hochzeit. Eines Tages wird Périchole auf die Probe gestellt, als der Vizekönig Don Andrès, der sich inkognito unter das Volk gemischt hat, sie erschöpft und halb verhungert auffindet und ihr mehr als bloß ein warmes Essen anbietet. Bei seiner Rückkehr findet Piquillo, der sein Glück einmal allein mit seiner Gitarre versuchen wollte, nurmehr einen Abschiedsbrief von Périchole vor.

Don Andrès hat vor, Périchole zu seiner Geliebten zu machen, doch das peruanische Gesetz, welches er selbst erlassen hat, gestattet dies nur, wenn Périchole verheiratet ist. Also muß ein Mann für sie gefunden werden, und wie es der Zufall so will, stoßen die Gesandten des Vizekönigs dabei auf den völlig frustrierten Piquillo, der sich stockbetrunken auf den einträglichen Pferdehandel einläßt, ohne zu ahnen, wen er da heiraten soll. Völlig verzweifelt ist er, als ihm am nächsten Morgen, wieder einigermaßen nüchtern, die Ironie seines Schicksals klar wird. Die höfische Etikette verlangt, daß Piquillo seine neue Frau Périchole offiziell dem Vizekönig präsentiert – mit anderen Worten: übergibt. Dabei gerät er jedoch derart aus der Fassung, daß er im "Gefängnis für rebellische Ehemänner" landet. Mit Intelligenz und Witz erteilt Périchole beiden, sowohl dem absolutischen Herrscher Don Andrès als auch dem absolutistischen Liebhaber Piquillo, eine Lektion, die für alle Männer ihre Gültigkeit hat.


Stimmung
heiter, poetisch, romantisch


Themen
Beziehungen, Politik, Gesellschaft, Musik/Künste


Empfohlene Aufnahme
Sabine Brohm / Ralf Simon / Gerd Wiemer / Bernd Könnes / Marcus Günzel / Chor und Orchester der Staatsoperette Dresden / Ernst Theis
cpo 777 493-2


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