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Moussorgsky - Shostakovich

Boris Godunov (1868-72, orch.1939-40)

Dauer: 202 Minuten
Opera in four acts with prologue and ten scenes, edited and orchestrated by Shostakovich

Libretto by Moussorgsky, based on Alexander Pushkin's drama Boris Godunov and Nikolai Karamazin's History of the Russian Empire (R)

Besetzung
2S,2M,A,4T,Bar,7B; chorus 3(III=picc).2.3(III=corA).2.Ebcl.bcl.3(III=dbn)-4.3.3.1-timp.perc:tgl/SD/cyms/BD/gong/glsp/t.bells/xyl/cel-2-4harp-pft-balalaikas and domras (opt)-strings On-stage band: 2-4Bbcornets.4tpt.3-6hn.2-4BbBarSaxhn.2-4BSaxhn This work is represented by Boosey & Hawkes in the UK, British Commonwealth (excluding Canada), Republic of Ireland, mainland China, Korea and Taiwan This work is represented by Boosey & Hawkes in the UK, British Commonwealth (excluding Canada) and the Republic of Ireland.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).


Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in Großbritannien, Staaten des Commonwealth (ausgenommen Kanada) und der Republik Irland.



Uraufführung
2/8/1874
Mariinsky Theatre, St Petersburg
Ensemble: Kirov Opera



Erstaufführung der Fassung
11/4/1959
Kirov Theatre of Opera and ballet, Leningrad
Ivan Shlepyanov, Regisseur
Dirigent: Sergei Yeltsin
Ensemble: Kirov Opera

Rollen

BORIS GODUNOWBaß
FYODOR, sein SohnMezzosopran
XENIA, seine TochterSopran
DIE ALTE KRANKENSCHWESTERAlt
PRINZ SCHUISKYTenor
ANDREJ CHELKALOV, Schreiber der DumaBariton
PIMEN, Mönch und ChronistBaß
DER PRÄTENDENT DMITRI, genannt GrigorTenor
MARINA MNISCHEK, eine polnische PrinzessinSopran
RANGONI, ein JesuitBaß
VARLAAM, ein VagabundBaß
MISSAIL, ein VagabundTenor
DIE WIRTINMezzosopran
NIKITISCH (MICHAEL), WachmannBaß
DER EINFÄLTIGETenor
ZWEI JESUITEN2 Bässe


Ort und Zeit
Rußland und Polen 1598-1605


Zusammenfassung
Boris Gudunow, Regent des jungen Zaren Fyodor, plant die Ermordung Dmitris, des Thronfolgers und Halbbruders des Zaren, um selber die Macht ergreifen zu können. Als der Zar stirbt, täuscht Boris vor, die Krone nicht annehmen zu wollen. Doch seine Schergen feueren die Moskauer Bevökerung dazu an, ihn als neuen Zaren zu feiern. Trotz seines schwarzen Gewissens wird Boris gekrönt. In einem Kloster in Chudov schreibt der alte Mönch Pimen an einer Chronik Rußlands. Er erzählt seinem Adlatus Grigor die Geschichten über Boris. Grigor beschließt den Mord an Dmitri zu rächen. Er gibt sich als den toten Zarevich aus und verläßt das Kloster in Gesellschaft zweier vagabundierender Fratres, Varlaam und Missail. Sie fliehen über die Grenze nach Litauen. Im Kremel erfährt Boris von dem Prätendenten. Sein Ratgeber Schuisky will ihm versichern, daß Dmitri umgebracht wurde. Dies stürzt Boris in einen Zustand der Halluszination.

In Polen träumt Grigors Geliebte Marina davon, Zarin zu werden. Ihr jesuitischer Beichtvater Rangoni ermahnt sie, sich ihres katholischen Glaubens zu entsinnen. Bei einem Rendezvous im Mondlicht feuert Marina Grigor dazu, an seinen Ambitionen nachzugehen. Die Bojaren halten eine außerordentliche Sitzung im Ratssaal in Moskau ab. Schuisky beschreibt den labilen geistigen Zustand des Zaren, was sich bestätigt, als Boris auftritt. Pimen taucht auf, um von einer wunderhaften Heilung zu berichten, die am Grab des Dmitri durchgeführt werden soll. Der Zar bricht zusammen. Boris sagt seinem Sohn Lebewohl, betet für Rußland und stirbt. Im Wald von Kromi haben sich die Leute gegen Boris versammelt. Sie folgen Grigors Ruf nach Moskau. Ein Einfältiger bleibt zurück. Er beklagt das Schicksal des russischen Volkes.


Rezeption
A reorchestration of Musorgsky’s opera of 1868-72 for stage performance.  In four acts with a prologue.

Just before World War ll Shostakovich set about reorchestrating one of his favourite works in Russian music, Musorgsky’s mighty opera ‘Boris Godunov’. He was prompted to do this by dissatisfaction both with Rimsky-Korsakov’s famous version (which he considered unfaithful to Musorgsky) and with Musorgsky’s original scoring (which he considered too weak orchestrally).

The result is a third, quite different vision of this piece, starker and bleaker than Rimsky, tougher and more sonorous than Musorgsky. It is a vision which deserves to be heard as a powerful work of operatic imagination in its own right.

Note by Gerard McBurney


Stimmung
dramatisch


Themen
Geschichte, Politik, Gesellschaft





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