
Photo:Erwin Doring
Dresden Oper 1998, Peter Konwitschny, dir
Strauss, Richard
Friedenstag (1935-36)
Opera in one act
Libretto by Joseph Gregor (G,E,F,I)
Besetzung
2S,3T,5Bar,4B; chorus
3(III=picc).2.corA.3.bcl.3.dbn-6.4.4.1-timp.perc:BD/SD/TD/tam-t-
strings(16.16.12.10.8)
On-stage: tpt-perc:glsp-org.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in aller Welt mit Ausnahme von Deutschland, Italien, Portugal, Danzig und den Gebieten der früheren UdSSR.
Uraufführung
7/24/1938
Nationaltheater, Munich
Dirigent: Clemens Krauss
Ensemble: Bavarian State Opera
Rollen
| Kommandant der belagerten Stadt | Bariton |
| MARIA, seine Frau | Sopran |
| Wachtmeister | Baß |
| Konstabel | Bariton |
| Schütze | Tenor |
| Musketier | Baß |
| Hornist | Baß |
| Offizier | Bariton |
| Frontoffizier | Bariton |
| Ein Piemonteser | Tenor |
| Der Holsteiner, Kommandant der Belagerungsarmee | Baß |
| Bürgermeister | Tenor |
| Prälat | Bariton |
| Frau aus dem Volk | Sopran |
| Soldaten der Garnison und der Belagerungstruppen, Stadtobere, Frauen, Volk |
Ort und Zeit
In der Zitadelle einer belagerten Stadt, 24. Okt. 1648
Zusammenfassung
Als sich der Dreißigjährige Krieg seinem Ende zuneigt, widersteht eine katholische deutsche Stadt, verteidigt durch in ihrer Zitadelle stationierte Soldaten, immer noch der Belagerung protestantischer Truppen aus Holstein. Die halb verhungerten Stadtbewohner brechen durch die Tore der Zitadelle, um die Soldaten zum Aufgeben zu bewegen. Der Kommandant jedoch hört nicht auf das Volk, da sein kaiserlicher Auftrag lautet, die Stadt ungeachtet jeglicher Opfer zu halten. Erst als er sieht, wie seine eigenen Soldaten die Bürger unterstützen, kündigt er für den Mittag das Signal für das Ende der Belagerung an. Sein wahrer Plan ist jedoch, die Zitadelle mit ihm selbst und seinen Soldaten in die Luft zu jagen. Seine Frau Maria soll aus der Stadt fliehen, doch erweckt dieser Wunsch in ihr eine Zärtlichkeit, die sie zu dem Entschluß bewegt, mit ihm zu sterben.
Zu der verabredeten Stunde aber ertönt ein Kanonenschuß, und der Kommandant, der den Beginn der so lange erwarteten Schlacht gekommen glaubt, und tritt die Zündschnur aus, damit seine Soldaten nun im Kampf sterben können. Doch da erklingen Glocken in der Stadt und der Frieden wird ausgerufen. Die feindlichen Soldaten nähern sich mit Kränzen auf ihren Waffen und weißen Fahnen. Sie werden in der Stadt begrüßt, und ihr Kommandant betritt die Zitadelle, um zu berichten, wie der Waffenstillstand unterzeichnet wurde. Während Maria sich freut, wittert der Kommandant eine List und greift nach seinem Schwert. Erst als Maria dazwischengeht und ihn auffordert, endlich das zu feiern, was größer ist als der Kaiser, umarmt ihr Mann die Holsteiner, und alle preisen den ewigen, ruhmreichen Frieden.
Stimmung
dramatisch
Themen
Geschichte, Beziehungen, Politik
Empfohlene Aufnahme
Albert Dohmen/Deborah Voigt/Dresden State Opera Chorus/Staatskapelle Dresden/
Giuseppe Sinopoli
Deutsche Grammophon DG 463 494-2GH
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Kaufausgaben
| Friedenstag Op81 | Libretto (German) | > Details |
| Friedenstag Op81 | (Vocal Score) (German) | > Details |

