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Gluck - Strauss

Iphigenie auf Tauris (1778, arr. 1889)

Dauer: 105 Minuten
Opera in three acts, arranged by Richard Strauss for the German stage

Libretto by N F Guillard and Du Roullet, translated into German by Johann Daniel Sander (G)

Besetzung
Major roles: 2S,T,2Bar; minor roles: 2S,B; chorus 2.2.2.2-2.2.3.0-timp-strings.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).


Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in aller Welt mit Ausnahme von Deutschland, Italien, Portugal, Danzig und den Gebieten der früheren UdSSR.



Uraufführung
5/18/1779
Opéra, Paris
Ensemble: unknown



Erstaufführung der Fassung
6/9/1900
Großherzogliches Hoftheater, Weimar
Dirigent: Rudolf Krzyzanowski
Ensemble: Hoftheater Weimar

Rollen

IPHIGENIE, Priesterin der DianaSopran
OREST, ihr BruderBariton
PYLADES, sein FreundTenor
THOAS, König der SkythenBaß
DIANASopran
Skythen, Priesterinnen Dianas, Griechen


Ort und Zeit
Tauris, nach dem Trojanischen Krieg


Zusammenfassung
Iphigenie, Agamemnons Tochter, lebt als Priesterin des Tempels der Diana bei den barbarischen Skythen auf der Insel Tauris. Im Traum hat sie den Tod ihrer Eltern gesehen und daß sie ihren Bruder Orest unwissentlich umbringen wird. Sie geht in den Tempel und fleht zu Diana, von der sie nach Tauris gebracht worden ist. Der König der Skythen, Thoas, hat düstere Vorahnungen und verlangt ein Menschenopfer. Da werden zwei griechische Jünglinge herbeigebracht, die von einem Sturm ans Ufer getrieben worden sind. Die Fremden sind Iphigenie unbekannt; es sind Orest und sein Freund Pylades. Sie werden von den Bewachern getrennt; Orest bricht zusammen.

Die Furien verfolgen Orest und klagen ihn des Muttermordes an. Er wird vom Geist seiner Mutter heimgesucht. Iphigenie fühlt sich zu dem Fremden hingezogen; sie besänftigt ihn und bringt ihn dazu, ihr Neuigkeiten von ihrer Familie zu erzählen. Er berichtet von den blutigen Geschehnissen in Mykene, die mit dem Orests ‚Tod’ enden. Sie hat vor, einen der beiden Gefangenen freizulassen, um Hilfe von ihrer Schwester Elektra herbeizuholen und so auch Orest zu retten. Doch dieser weigert sich, seinen Kameraden dem Tod zu überlassen, und schickt daher Pylades los.

Widerwillig bereitet Iphigenie Orests Opferung vor, doch als sie das Messer hebt, erkennen beide einander. Thoas rast vor Zorn und ist im Begriff, Bruder und Schwester zu töten, als plötzlich Pylades mit griechischen Soldaten eintrifft und Thoas erschlägt. Die Göttin Diana bietet ihren Schutz an, und die Verfolgung durch die Skythen hat ein Ende.


Stimmung
dramatisch


Themen
Ethik, Mythologie, Beziehungen, Literatur





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