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Photo:Elmar Szücs
Ramallah 2009 (WP), François Abu Salem, dir.

Arriaga - Brüning

Die arabische Prinzessin, oder Das wiedergeschenkte Leben (2008)

Dauer: 90 Minuten
Fairytale opera in two acts based on music by Juan Crisóstomo de Arriaga, concept and musical adaptation by Anna-Sophie Brüning

Libretto von Paula Fünfeck nach einem arabischen Märchen; arabische Überrsetzung von Mohamad Abu Zeid (dt., arab., engl.)

Besetzung
S,T,child singer,3speakers; children's chorus; 2(II=picc).2.2.2-2.2.3.0-timp-strings; on-stage (ad lib. or from orchestra): 1.picc.2.2.2-2.2.1.0-perc:tgl/SD/BD with cym; alternative intrumentation for 9 players: 0.1.1.1-1.0.0.0-2vln.vla.vlc.db .
Abkürzungsverzeichnis (PDF).


Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.



Uraufführung
7/14/2009
Cultural Palace, Ramallah
François Abou Salem & Paula Fünfeck, Regisseur
Dirigent: Anna-Sophie Brüning
Ensemble: Youth Orchestra of the Barenboim-Said Foundation / Children's choirs from Ramallah and vicinity

Rollen

AMIRAH, eine PrinzessinSopran
JAMIL, ein FischverkäuferTenor
SAFAH, Amirahs LieblingsdienerinSopran
Die GroßmutterSprechrolle (evtl. Sängerin der Safah als Doppelrolle)
Der Fremde / Schillernder VergessensfürstSprechrolle (Doppelrolle)
Das KindSprechrolle
Partymaus und PartylöweSoli aus Pantomimengruppe (mit Sprechanteil)
"Meeresballett": Fische, Seeungeheuer, MöwenPantomimengruppe (kleine Kinder)
Hofstaat des FürstenPantomimengruppe
Dienerinnen, Fischer/Fischverkäufer, Straßenkinder, Hochzeitsgesellschaft und HofstaatChor


Zusammenfassung
Der Sohn eines armen Fischers will nichts lernen, alle Lehrer verzweifeln an ihm. Allerdings ist er so schön und seine Stimme klingt so lieblich, dass er trotz seiner bescheidenen Herkunft das Herz einer Prinzessin erobert. Denn die Rufe, mit denen er seine Plötzen, Heringe und Thunfischschwänze anpreist, klingen tausendundeinmal schöner als die prächtigsten Schluchzer des Hofsängers, und wer hören muss, der will auch sehen. Die Prinzessin sieht den Fischer, und als sie ihn erst gesehen hat, kann sie nur noch fühlen. Ihn zu betrachten, der vollkommenen Anmut seiner schlichten Gesten, mit der er ohne den Anflug von Eitelkeit seinem schlichten Tagewerk nachgeht, das zerreisst der Sultana das Herz vor Verlangen, und sie beschliesst, diesen Jungen koste es was es wolle zu einem Prinzen zu machen und zum Mann zu nehmen. Jedoch nicht alles lässt sich so leicht nehmen wie ein Stück Halva: Grosse Abenteuer und manch schmerzhafter Lernprozess stehen beiden Liebenden bevor, ehe sie dauerhaft zueinander finden.
Paula Fünfeck


Rezeption
Wir haben uns entschlossen, für dieses erste Opernprojekt der Barenboim-Said Foundation zwar ein Libretto in Auftrag zu geben, aber keine neue Komposition – bei einem einjährigen Vorlauf wäre die Zeit dazu zu knapp gewesen –, sondern auf bereits existierende Musik des spanischen Komponisten J. C. de Arriaga (1806–1826) zurückzugreifen und aus einigen seiner Werke ein Opernpasticcio zusammenzustellen. In dieses integrieren wir traditionelle arabische Musik, gespielt von Musikern aus der Region. Die Musik des mit 19 Jahren verstorbenen, gerne als „spanischer Mozart“ bezeichneten Arriaga ist besonders unter Streichern wegen seiner herrlichen Quartette geschätzt. Weniger bekannt ist seine Sinfonie und gänzlich ungespielt sind seine Gesangsszenen, Chorstücke und kleinen Gelegenheitskompositionen, die bis in die jüngste Zeit nur als Autographe zur Verfügung standen und die wir für diese Oper eingerichtet haben. Die Fundación Vizcaina Aguirre hat uns hierbei großzügig unterstützt. Arriagas Musik eignet sich für dieses Projekt hervorragend. Sie ist – gleich der Mozarts – für Jugendliche wie für Erwachsene unmittelbar zugänglich und leicht faßlich, dabei aber von höchstem Niveau. Mit Arriaga kommt darüber hinaus die so wichtige spanische Komponente in unser Spiel. Auch wenn aus späterer Epoche stammend, symbolisiert sie doch das Land, in dem bis zum Ende des 15. Jahrhunderts die drei monotheistischen Religionen friedlich und im Dialog nebeneinander existierten. Ein Dialog, der heute dringender denn je gefordert ist, und zu dem wir mit unserem Projekt beitragen wollen.
Anna-Sophie Brüning

(Die Uraufführung des Werks erfolgte unter dem Titel Die Sultana von Cádiz.)


Stimmung
poetisch


Themen
Zauberei/Geheimnis, Beziehungen





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