
Photo:Brinkhoff/Mögenburg
Hamburg 2011. Nicola Panzer dir.
Valtinoni, Pierangelo
Die Schneekönigin (2008-09, arr.2010)
Opera for children in two acts
Libretto von Paolo Madron; deutsche Fassung von Frank Harders-Wuthenow und Werner Hintze (dt., ital.)
Besetzung
child soloists; children's chorus; orchestra.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.
Erstaufführung der Fassung
2/6/2011
Kampnagel [k2], Hamburg
Nicola Panzer, Regisseur
Dirigent: Benjamin Gordon
Ensemble: Schüler und Schülerinnen aus Hamburger Schulen
Rollen
| Gerda | |
| Kay | |
| Die Schneekönigin | |
| Die Großmutter | |
| Die Blumenfrau | |
| Die Frau aus Lappland | |
| Herr Rabe | |
| Frau Rabe | |
| Das Rentier | |
| Die Prinzessin | |
| Der Prinz | |
| Die Räubertochter | |
| Flußstimmen, Kinder, Vögel, Blumen | Kindersolisten |
| Spielgefährten, Blumen, Hofstaat, Räuber, Kleine Teufel, Heer der Schneeflocken | Kinderchor |
| (z.T. Doppelbesetzungen möglich) |
Zusammenfassung
An einem Wintertag erzählt die Großmutter Kay und Gerda die Geschichte von der Schneekönigin. Gerda wird durch die Eisblumen an Rosen erinnert und singt ein Rosenlied. Kay erscheint seiner Umwelt verändert, er verlacht die Spiele der anderen Kinder, löst lieber Rechenaufgaben und stößt Gerda von sich, die besorgt in ihn dringen will. Als ihm die Schneekönigin mit ihrem großen Schlitten erscheint, geht Kay mit ihr. Gerda macht sich auf die Suche nach ihm, doch weder Menschen, Tiere noch der Fluß wissen ihr Auskunft zu geben. Eine Zeitlang verweilt sie im idyllischen Heim einer Blumenfrau, bis der Anblick von Rosen auf deren Hut sie an Kay und an ihr Ziel erinnert. Auf ihrer weiteren Reise erhält Gerda vielerlei Hilfe: von einem Raben, einem Prinzenpaar, einer zunächst feindlich gesonnenen Räubertochter sowie deren Rentier. Eine alte weise Lappin weiß, wo sich Kay befindet, und enthüllt Gerda das Geheimnis seiner Verwandlung: Er wurde vom Splitter eines einst vom Teufel erschaffenen Zauberspiegels getroffen. Mit letzter Kraft erreicht Gerda das Schloß der Schneekönigin hoch im Norden. Doch Kay ist blind und taub für Gerda. Sie umarmt ihn verzweifelt und weint. Ihre Tränen spülen den Splitter aus seinem Herzen und lösen denn Bann. Das Schloß der Schneekönigin schmilzt dahin, und ringsumher sprießt ein Meer von Blüten.
Stimmung
poetisch
Themen
Zauberei/Geheimnis, Beziehungen, Literatur

