
Photo:Brinkhoff/Mögenburg
Hamburg 2008, Alexa Zeggaï dir.
Valtinoni, Pierangelo
Pinocchio (2001, rev.2006/2010)
Dauer: 100 MinutenOpera in two acts
Libretto von Paolo Madron unter Mitarbeit von Jetske Mijnssen nach 'Le avventure di Pinocchio' von C. Collodi; deutsche Fassung von Hanna Francesconi; engl. Fassung von Benjamin Gordon (it., dt., engl.)
Besetzung
child soloists; children's chorus;
1.1.1.1-2.1.0.0-perc(2)-pft-strings.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.
Erstaufführung der Fassung
2/10/2008
Opera piccola, Hamburg
Alexa Zeggaï, Regisseur
Dirigent: Benjamin Gordon
Ensemble: Hamburger Schulen / Kampnagel
Rollen
| PINOCCHIO | |
| GEPPETTO | |
| Die Fee | |
| Der Kater | |
| Der Fuchs | |
| MANGIAFUOCO | |
| LUCIGNOLO | |
| Zwei Gendarmen | |
| HARLEKIN | |
| PULCINELLA | |
| Wirt | |
| Schnecke | |
| Doktor Rabe | |
| Doktor Eule | |
| Vier Hasen | |
| Thunfisch | |
| Grillen | |
| Ragazzi |
Zusammenfassung
Die Fee erzählt die Geschichte von Pinocchio: Der alte Tischler Geppetto hat mit Pinocchio eine vollkommene Marionette erschaffen, die sich von selbst bewegen kann. Gepetto schickt ihn zur Schule, doch der lebhafte und eigensinnige kleine Junge geht stattdessen ins Puppentheater. Mangiofuoco, der Direktor, hat keine Lust mehr, immer wieder die alten Geschichten zu erzählen, und gibt Pinocchio Geld, damit dieser in der Welt herumfahren und neue Geschichten sammeln kann. Pinocchio wird jedoch von zwei Schurken ausgeraubt und muß vor der Polizei fliehen, da er sein Essen im Gasthaus nicht bezahlen kann. Eine Taube bringt ihn zum Haus der Fee, doch die Schnecke braucht so lange ihm zu öffnen, daß Pinocchio vor der Tür in der Kälte erstarrt.
Nachdem die Tiere schon Pinocchios Beerdigung vorbereitet haben, erweckt ihn die Fee mit bitterer Medizin wieder zum Leben. Pinocchio streitet alle seine Dummheiten ab, doch da wird seine Nase immer länger. Die Fee ermahnt ihn, nicht mehr zu lügen. Pinocchio trifft auf seinem weiteren Weg seinen alten Freund Lucignolo. Die beiden Jungen planen, dorthin zu fahren, wo jeder Wunsch sofort erfüllt wird und wo niemand zur Arbeit oder zur Schule muß. Doch das ersehnte Schlaraffenland erweist sich als Trugbild eines bösen Zauberers, der nun alle verführten Kinder in Esel vewandelt. Verzweifelt über seine neue Gestalt stürzt sich Pinocchio ins Mee, wo die Fische seine Eselsohren abknabbern und er schließlich von einem großen Hai verschluckt wird. In dessen Bauch trifft er auf Gepetto. Pinocchio bereut, was er getan hat, und trägt den alten Mann auf den Schultern hinaus.
Stimmung
poetisch
Themen
Zauberei/Geheimnis, Literatur

