Prokofieff, Serge
The Story of a Real Man (1947-48)
Dauer: 135 MinutenOpera in three acts, eleven scenes
Libretto by the composer and Mira Mendelson after the novel by Boris Polevoy (R)
Besetzung
3S,M,C,3T,comicT,Bar,Bar(orB),4B,2speakers;chorus
2.2.2.2-4.2.3.1-timp.perc:tgl/SD/tamb/cyms/BD/wdbl-pft-strings
This work is represented by Boosey & Hawkes in the UK, British Commonwealth (excluding Canada), Republic of Ireland, mainland China, Korea and Taiwan.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in Großbritannien, Staaten des Commonwealth (ausgenommen Kanada), der Republik Irland, Festland-China, Korea und Taiwan.
Uraufführung
12/2/1948
Kirov Theatre, Leningrad
Dirigent: Boris Khaikin
Ensemble: Kirov Theatre
Rollen
| Alexej, ein Pilot | Bariton |
| Olga, seine Verlobte | Sopran |
| Großvater Michajlo, Vorsitzender der Kolchose | Tenor |
| Wasilissa, Großmutter | Alt |
| Warja, Bauersfrau | Mezzosopran |
| Petrowna, Bauersfrau | Sopran |
| Serjenka, Bauernjunge | Sprechrolle |
| Fedja, Bauernjunge | Sprechrolle |
| Andrej, Alexejs Pilotenfreund | Baß |
| Erster Chirurg | Tenor |
| Zweiter Chirurg | Baß |
| Alexejs Mutter | Mezzosopran |
| Klawdia, eine Krankenschwester | Mezzosopran |
| Ein Kommissar | Baß |
| Kukuschkin, ein Pilot | Tenor |
| Gwosdew, Panzerführer | Tenor |
| Wassilij Wassilewitsch, Chefarzt | Baß |
| Ein leitender Arzt | Tenor |
| Sinoschka | Mezzosopran |
| Der Oberst | Baß |
Ort und Zeit
Die Sowjetunion im zweiten Weltkrieg
Zusammenfassung
Alexej, ein sowjetischer Flieger im zweiten Weltkrieg, ist hinter den feindlichen Linien abgeschossen worden. Schwer verletzt schleppt er sich durch den Schnee, das Einzige, was seine Kräfte aufrecht erhält, ist der Gedanke an seine geliebte Olga. Schließlich finden ihn Arbeiter eines sowjetischen Landwirtschaftskollektivs, die seit der Zerstörung ihres Dorfes durch die Deutschen in der Wildnis leben. Sie geben ihm zu essen und benachrichtigen unter großer Gefahr die sowjetische Armee, die den Piloten Andrej mit einer Luftambulanz schickt. Im Krankenhaus wird Alexejs Bein amputiert; im Delirium sieht er seine Mutter und Olga. Die Schwester Klawdia beklagt das Leid, das Alexej durchmacht, während ein Kommissar Loblieder auf die Heldentaten der Roten Armee im Bürgerkrieg singt. Im Angesicht allen Elends auf seiner Station wird Alexej plötzlich von seiner sowjetischen Identität beseelt und ist überzeugt, mit allem fertig werden zu können.
Der Frühling kommt, und Alexej lernt in einer Physiotherapie wieder Gehen. Immer muß er an seine liebe Olga denken. Derweil stirbt zu Klawdias großem Kummer plötzlich der Kommissar, körperlich geschwächt, doch voller Freude über den bevorstehenden Sieg der Sowjetunion. Alexej schreibt Olga, daß er wieder in den Krieg muß, bringt es jedoch nicht übers Herz, ihr von seinem amputierten Bein zu erzählen. In einem Sanatorium werden Piloten wieder für die nächsten Schlachten gesund gepflegt. Zum Erstaunen der Ärzte läßt die Physiotherapeutin Sinoschka ihre Patienten Walzer und Rumba tanzen. Als sie sehen, daß Alexej der beste Tänzer ist, wird den Ärzten klar, wie sehr er wieder fliegen will. Alexej kehrt an die Front zurück, wo er sein Flugzeug steuert und Andrej das Leben rettet, so wie Andrej ihm einst das Leben gerettet hat. Alle spüren, daß eine solche Nation, "unsere Mutter Rußland, … immer siegen wird". Alexej beschließt, Olga die Wahrheit über sein Bein zu sagen, doch in dem Moment, als er zu schreiben beginnt, kommt sie herein und die beiden sind glücklich wieder vereint.
Stimmung
dramatisch, romantisch
Themen
Geschichte, Politik, Gesellschaft
Empfohlene Aufnahme
Evegeni Kibkalo/Artur Eizen/Glafira Deomidova/Bolshoi Opera/Mark Ermler
Chandos 10002
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