
Photo:Hans Jörg Michel
Nationaltheater Mannheim, 1997, Director: Petra Müller
Glanert, Detlev
Der Engel, der das Wasser bewegte (1994)
Chamber opera based on a text by Thornton Wilder
Libretto von Thornton Wilder; deutsche Version von Herbert Herlitschka (dt., engl.)
Besetzung
S,T,Bar;
fl.cl-hn-perc(1):2susp.cym(sm,lg)/sizzle cym/tam-t/BD/3tgl(sm,med,lg)/glsp/crot/3wdbl(sm,med,lg)/hanging glass sticks-gtr-pft(=cel)-vla.vlc.db.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.
Uraufführung
5/16/1995
Theater (Concordia), Bremen
Mark Daniel Hirsch, Regisseur
Dirigent: Catherine Rückwardt
Ensemble: Bremer Theater
Rollen
| Der Engel | Sopran |
| Der Selbstgetäuschte | Tenor |
| Der Letzgekommene, ein Arzt | Bariton |
Zusammenfassung
Am Teich von Bethesda warten Heilungssuchende auf den rettenden Engel. Er erscheint zuerst dem seelenkranken Arzt, eröffnet ihm jedoch, daß er ihm nicht helfen könne. Es gäbe Krankheiten, die selbst Engel nicht heilen könnten, sondern nur gebrochene Menschen. Die kranke Hand des Selbstgetäuschten jedoch wird geheilt. Dieser bemerkt den Arzt und bittet ihn um Hilfe – für seine schwermütigen Kinder.
Der Engel, der das Wasser bewegte ist der zweite Teil der Drei Wasserspiele von Detlev Glanert, drei Kammeropern nach den "Dreiminutenspielen" von Thornton Wilder, die separat oder als Trilogie aufgeführt werden können.
Stimmung
dramatisch, poetisch
Themen
Ethik, Zauberei/Geheimnis, Gesellschaft, Literatur

