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Photo:Monika Rittershaus
Berlin 2006 (WP of version), Jetske Mijnssen dir.

Valtinoni, Pierangelo

Pinocchio (2001, rev.2006)

Dauer: 100 Minuten
Opera in two acts

Libretto von Paolo Madron unter Mitarbeit von Jetske Mijnssen nach 'Le avventure di Pinocchio' von C. Collodi; deutsche Fassung von Hanna Francesconi; engl. Fassung von Benjamin Gordon (it., dt., engl.)

Besetzung
2S,M,T,BBar,B,14 child soloists; children's chorus; 1.1.1.1-2.1.0.0-perc(2):I=bongos/2cowbells/2SD/claves(susp)/congas/glsp(C#3,D3)/whip/pedal dr/hi-hat/susp.cym/tamb/military dr/3timp/4tom-t/tgl/wdbl; II=cowbell/aeolian chimes/t.bells(F1-G1)/SD/claves(susp)/congas/cyms/glsp/lg parade dr(with cym)/guiro/maracas/4metallophones(SSAB)/susp.cym/ratchet/tamb/tgl/wdbl-pft-strings.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).


Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.



Erstaufführung der Fassung
11/5/2006
Komische Oper, Berlin
Jetske Mijnssen, Regisseur
Dirigent: Anna-Sophie Brüning
Ensemble: Ensemble Komische Oper

Rollen

PINOCCHIOSopran
GEPPETTOBaß/Bariton
Die FeeSopran
Der KaterMezzosopran
Der FuchsTenor
MANGIAFUOCOBaß
LUCIGNOLOKinderstimme
Zwei GendarmenKinderstimmen
HARLEKINKinderstimme
PULCINELLAKinderstimme
WirtKinderstimme
SchneckeKinderstimme
Doktor RabeKinderstimme
Doktor EuleKinderstimme
Vier HasenKinderstimmen
ThunfischKinderstimme
Die Sprechende Grille, Chor der Puppen, Chor der Schlaraffenlandfahrer, Chor der FischKinderchor


Zusammenfassung
Die Fee erzählt die Geschichte von Pinocchio: Der alte Tischler Geppetto hat mit Pinocchio eine vollkommene Marionette erschaffen, die sich von selbst bewegen kann. Gepetto schickt ihn zur Schule, doch der lebhafte und eigensinnige kleine Junge geht stattdessen ins Puppentheater. Mangiofuoco, der Direktor, hat keine Lust mehr, immer wieder die alten Geschichten zu erzählen, und gibt Pinocchio Geld, damit dieser in der Welt herumfahren und neue Geschichten sammeln kann. Pinocchio wird jedoch von zwei Schurken ausgeraubt und muß vor der Polizei fliehen, da er sein Essen im Gasthaus nicht bezahlen kann. Eine Taube bringt ihn zum Haus der Fee, doch die Schnecke braucht so lange ihm zu öffnen, daß Pinocchio vor der Tür in der Kälte erstarrt.

Nachdem die Tiere schon Pinocchios Beerdigung vorbereitet haben, erweckt ihn die Fee mit bitterer Medizin wieder zum Leben. Pinocchio streitet alle seine Dummheiten ab, doch da wird seine Nase immer länger. Die Fee ermahnt ihn, nicht mehr zu lügen. Pinocchio trifft auf seinem weiteren Weg seinen alten Freund Lucignolo. Die beiden Jungen planen, dorthin zu fahren, wo jeder Wunsch sofort erfüllt wird und wo niemand zur Arbeit oder zur Schule muß. Doch das ersehnte Schlaraffenland erweist sich als Trugbild eines bösen Zauberers, der nun alle verführten Kinder in Esel vewandelt. Verzweifelt über seine neue Gestalt stürzt sich Pinocchio ins Mee, wo die Fische seine Eselsohren abknabbern und er schließlich von einem großen Hai verschluckt wird. In dessen Bauch trifft er auf Gepetto. Pinocchio bereut, was er getan hat, und trägt den alten Mann auf den Schultern hinaus.


Pressestimmen
„... beginnt jenes Fabel- und Tierreich zu leben, das Librettist Paolo Madron nach der Romanvorlage musiktheaterreif geschrieben hat. Weder werden wohlfeile Lacher angepeilt noch wird sentimentalisch am Wasser gebaut.“ (Frank Kallensee, Märkische Allgemeine, 08.11.2006)

„Bildschön und gänzlich kitschfrei... Der italienische Komponist erzählt den berühmten Klassiker mit 57 Kinderdarstellern und fünf Erwachsenenrollen noch einmal ganz neu. Valtinonis harmonisch-melodiöse Komposition drängt sich nie in den Vordergrund... Die einzelnen, kurzen Szenen ermöglichen es auch kleineren Kindern, immer wieder in die Geschichte einzusteigen. Beeindruckend ist die sorgsame Ausstattung des Stücks... Es bleibt Platz für die eigene Fantasie der Kinder. Die Inszenierung zielt nie auf Lacher und drückt auch nicht auf die Tränendrüse... Fröhlich, ganz unpathetisch.“ (Elke Vogel, dpa/Mitteldeutsche Zeitung, 06.11.2006)

„Die Version wurde beim Publikum sofort ein Erfolg (zum Schluss zehn Minuten Johlen, Klatschen, Füßetrampeln)... Das ist anti-naturalistisches Bezauberungstheater. Illusionen werden erzeugt durch den denkbar größten Abstand zur Wirklichkeit, nicht durch deren Nachahmung. Seit jeher hat in diesem ästhetischen Paradox der große Reiz der Märchenoper gelegen. Valtinoni folgt in seiner zarten Musik auch ein wenig den großen Meistern musikalischer Märchen: Im perlenden Anfang des Klaviers zu den gezupften Streichern und den traurig-schönen Bläsersoli steckt viel Maurice Ravel. Nur schlichter und eingängiger, ein wenig zu Puccini und Bernstein lugend ist diese Musik. Sie vertraut einer durch Septimen und Nonen schwebend gemachten Tonalität. Und sie vertraut den alten Formen: Natürlich bekommt der Fuchs für seinen Auftritt einen Foxtrott, und das Wiegenlied der Fee für den kranken Pinocchio ist ein Siciliano. Erwachsene sind Weltbaumeister ihrer Kinder; solch vertrauensbildende Musik ist da ein verlässlicher Baustoff.“ (Jan Brachmann, Berliner Zeitung, 08.11.2006)

„Valtinonis Pinocchio ist spannendes Musiktheater mit einer stringent erzählten Geschichte, und diese Oper umgeht Klischees, die bei neuen Kinderstücken an deutschen Opernhäusern nur selten umgangen werden: In den großen musikalischen Bögen kracht, heult und quietscht es niemals pseudo-experimentell, und es gibt auch keine pädagogische Attitüde. Gerade dies haben nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen dem neuen Pinocchio in zwölf ausverkauften Vorstellungen gedankt.“ (Matthias Nöther, Deutschlandradio)


Stimmung
poetisch


Themen
Zauberei/Geheimnis, Literatur





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