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*English

Barraud, Henry

Numance (1952)

Dauer: 80 Minuten
Lyric tragedy in one act

Libretto by Salvador de Madariaga after Cervantes (F,E,G)

Besetzung
S,A,4T,3Bar,2B; chorus; children's chorus 3.3.3.3-4.3.3.1-timp.perc-harp-pft-strings.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).


Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.



Uraufführung
4/15/1955
Opéra, Paris
Dirigent: Louis Fourestier
Ensemble: Paris Opera

Rollen

SCIPION, Römischer FührerBariton
CAIUS MARIUS, ein RömerBariton
THEOGENE, Gesandter aus NumanciaBariton
MORANDRE, Gesandter aus NumanciaTenor
MOGLIE, Théogènes FrauAlt
LYRA, eine NumancianerinSopran
SERVEBaß
EIN KRIEGER, auferstanden von den TotenTenor
LA GUERRESopran
Zwei SoldatenTenor und Baß
Soldaten, Ratsmitglieder, Bürger von Numancia, Kinder von Numancia


Ort und Zeit
Numancia, Spanien, in der Zeit des römischen Reiches


Zusammenfassung

Der Prolog spielt im Römerlager vor Numancia im alten Spanien. Der römische Führer Scipio tadelt seine Soldaten für ihre Schwäche; seit nunmehr zehn Jahren wird die Stadt erfolglos belagert. Zwei Gesandte aus Numancia, Theogenes und Morander, bieten den Römern einen ehrenvollen Frieden an, werden aber abgewiesen.

Zu Beginn der Haupthandlung wechselt die Szene zum Platz im Zentrum von Numancia, wo die männlichen Bürger der Stadt die Nachricht von der Zurückweisung verbittert, doch tapfer aufnehmen. Der Körper eines toten Kriegers wird hereingetragen. Man will Jupiter günstig stimmen, doch die Zeichen sind düster. Ein Opfer wird vorbereitet, verschwindet jedoch unter Donner. Stattdessen erhebt sich der tote Krieger und warnt vor dem Schicksal, das der Stadt bevorsteht. Alle Männer, teilt er ihnen mit, werden ihre Frauen und Kinder töten und dann sich selber mit dem Schwert umbringen. Morander tritt für einen letzten konzertierten Angriff auf die Römer ein, die Frauen hingegen fordern die Männer auf, der Knechtschaft und Schande ein Ende zu machen und sie zu töten.

Auf einem Scheiterhaufen werden die Reichtümer der Stadt verbrannt. Krieg, Hungersnot und Pest toben, während das Feuer wütet. Die Selbstopferung der Stadt hat begonnen. Theogenes und seine Familie gehören zu den letzten Überlebenden und bereiten sich auf den Tod vor. Der feige Viriato jedoch versteckt sich in einem Turm.

Im Römerlager kursieren diverse Spekulationen über das Schicksal der Numancianer. Caius Marius erklettert die Stadtmauer und verkündet den Seinen, dass in der Stadt alle tot seien. Viriato erscheint auf dem Turm; man bietet ihm das Leben an, doch er lehnt ab und wirft sich hinunter.


Stimmung
dramatisch, tragisch


Themen
Ethik, Geschichte, Politik, Gesellschaft, Literatur





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