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Village Romeo and Juliet

Photo: Michael von Graffenried

Stadttheater Bern 1987/88

Delius, Frederick

A Village Romeo and Juliet (1900-01)

(Romeo und Julia auf dem Dorfe)

Dauer: 110 Minuten

Lyric drama in six scenes


English   Deutsch  

Libretto by the composer, after Gottfried Keller's 'Die Leute von Seldwyla' (G,E)


Besetzung

Major roles: S,T,3Bar; minor roles: 5S,3A,3T,5Bar,2B; chorus; 3(III=picc).3.corA.3.bcl.3.dbn-6.3.3.1-timp.perc:tam-t/bells/cyms/ tgl/xyl/glsp-2harp-strings; On-stage: 6hn.2crt.2trbn-perc:SD/steel plates/church bells-organ-vln

Abkürzungsverzeichnis (PDF)


Vertriebsgebiet

Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.


Uraufführung
21/02/1907
Komische Oper (an der Weidendammer Brücke), Berlin
Dirigent: Fritz Cassirer
Ensemble: Komische Oper Berlin


Rollen

MANZ, ein reicher Bauer Bariton
MARTI, ein anderer Bauer Bariton
SALI, Manz' Sohn, als Kind Sopran
SALI, Manz' Sohn, als Mann Tenor
VRENCHEN (Vreli), Martis Tochter Sopran
DER SCHWARZE GEIGER, rechtmäßiger Erbe des Grundstücks Bariton
Zwei Bauern Bariton
Die Lebkuchenfrau Sopran
Drei Frauen 2 Soprane / Mezzosoprane
Die Frau am Glücksrad Sopran
Die Frau mit dem billigen Schmuck Mezzosopran
Der Geck Tenor
Der Karussellmann Bariton
Das schlanke Mädchen Sopran
Das wilde Mädchen Mezzosopran
Der arme Waldhornbläser Tenor
Der bucklige Baßgeiger Baß

Ort und Zeit

Seldwyla, Schweiz, Mitte des 19. Jahrhunderts


Zusammenfassung

Sali und Vrenchen, Sohn und Tochter der Bauern Manz und Marti, spielen eines Morgens zusammen auf einem verwilderten Grundstück. Der mysteriöse schwarze Geiger – der rechtmäßige Eigentümer dieses umstrittenen Stückchens Land, doch als uneheliches Kind ohne formale Ansprüche – erscheint und warnt die Kinder, dass das Land nicht bebaut werden darf. Manz und Marti streiten sich um das Land und beenden die Beziehung ihrer Kinder.

Sechs Jahre später haben sich Sali und Vrenchen an Martis nun heruntergekommenem Haus verabredet: Ein Rechtsstreit um das Land hat beide Bauern in den Ruin getrieben. Sali überredet Vrenchen, ihn auf dem verwilderten Grundstück zu treffen, wo wieder der schwarze Geiger erscheint und sie einlädt, mit ihm zu kommen; wie dem auch sei, so sagt er, man werde sich wiedersehen. Marti kommt herbei und zieht Vrenchen mit Gewalt fort. Sali geht dazwischen und schlägt ihn nieder.

Marti verliert den Verstand und wird in ein Irrenhaus gebracht. Sali kommt zurück, um Vrenchen bei ihrem Haus zu treffen, das verkauft werden soll. Sie gestehen sich ihre Liebe und beschließen, miteinander fortzugehen. Im Trubel eines Jahrmarkts am Ort erstehen sie Ringe. Sali erwähnt ein heruntergekommenes Wirtshaus – das "Paradies" –, wo sie die Nacht lang tanzen können, um dann aufzubrechen. Sie treffen dort auf den schwarzen Geiger und einige Vagabunden, die am Tisch sitzen und trinken. Er grüßt sie und schlägt vor, zusammen in die Berge zu gehen. Stattdessen beschließen Sali und Vrenchen, miteinander zu sterben. Sie klettern auf ein Heuschiff und Sali bindet die Seile los; das Schiff treibt fort.


Stimmung

poetisch, romantisch, tragisch


Themen

Beziehungen, Ethik, Geschichte, Literatur, Zauberei/Geheimnis


Empfohlene Aufnahme

Robert Tear/Elizabeth Harwood/John Shirley-Quirk/Benjamin Luxon/Noel Mangin/John Alldis Choir/Royal Philharmonic Orchestra/Meredith Davies
EMI 575785-2 (2 CDs)
Reissue (including talk by Eric Fenby)

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René Soames, Vera Terry, Gordon Clinton, Royal Philharmonic Orchestra, Sir Thomas Beecham
Somm Recordings SOMM-BEECHAM 12-2

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Village Romeo and Juliet


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