OPERNSUCHE

Liste der Komponisten


Titel


Liste der Genres


Länge der Oper



Erweiterte Suche

*English

Photo:Gert Kiernmeyer
Oper Halle, 2001, Director: Fred Berndt

Glanert, Detlev

Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung (1999/2000)

(Jest, Satire, Irony and Deeper Meaning)
Dauer: 110 Minuten
Comic opera based on the play by Grabbe

Libretto von Jörg W. Gronius (dt.)

Besetzung
Major roles: S,CT,2T,Bar,2B; minor roles: 2S,A,T,Bar,B,pantomime; 2(I,II=picc,alto rec).2(II=corA).2(II=bcl).1.dbn-2.2.1.1-timp.perc(3):I=whip/4tpl.bl/t.bells/pasteboard rattle(sm)/wdbl/SD/BD/susp.cym/tgl/glsp/anvil/tamb/2tom-t(sm,lg)/flexatone/chin.cym; II=wind machine/vib/crot/pasteboard rattle(med)/susp.cym/gong(Eb)/glsp/anvil/chin.cym/cym/wdbl/SD/cow bell(lg); III=flexatone/BD/2tam-t(sm,lg)/pasteboard rattle(lg)/xyl/gong(Eb)/wood dr/3cans(sm,med,lg)/cardboard box(lg)/rattle/whip/cow bell(lg)-harp-pft(=cel,elec.org)-strings(min.6.5.4.3.2)-tape.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).


Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.



Uraufführung
2/2/2001
Opernhaus, Halle
Fred Berndt, Regisseur
Dirigent: Roger Epple
Ensemble: Opernhaus Halle

Rollen

DER TEUFELCountertenor (teilweise mit voice transformer)
DER BARONKomischer Baß
LIDDY, seine TochterSopran
FREIHERR VON MORDAXSpielbaß
HERR VON WERNTHALBariton
RATTENGIFT, ein DichterCharaktertenor
MOLLFELSLyrischer Tenor
DER SCHULMEISTERDramatischer Bariton
GOTTLIEBCHEN, sein SchülerSopran (Soubrette)
Vier NaturhistorikerSopran, Alt, Tenor, Baß (eventuell Chorsolisten)
Des Teufels GroßmutterPantomime
13 SchneidergesellenBallett
13 SpießgesellenBallett
13 GendarmenBallett


Ort und Zeit
Der Garten vor dem Schloß des Barons, im Schloß des Barons; ein Klassenzimmer; im Wald; das Waldhaus von Lopsbrunn


Zusammenfassung
Ein Kleinfürstentum im Biedermeier-Deutschland. Alle wollen Liddy, die aufgeweckte, attraktive Baronesse. Keiner der Parasiten des Barons, ob der mit ihr bereits verlobte Graf Wernthal, bis über die beiden Ohren verschuldet, ob der brutale Freiherr Mordax oder der dilettierende Poet Rattengift, wollen sie aus Liebe. Jeder will sich nur an ihrem Stand und ihrem Vermögen gesund stoßen. Hat da der ehrliche, sympathische Mollfels, der ihr sein Herz geschenkt hat, eine reelle Chance?

Ein höllischer Zufall hat den Teufel auf die Erde verschlagen, just in diese deutsche Provinz. An ihm wird die akademische Naturwissenschaft sich zu schanden analysieren. Das Böse hat indessen die nächste Generation bereits infinziert. Gottliebchen, des deutschen Schulmeisters Hoffnung auf das künftige Nationalgenie, erweist sich als Terminator. Am Ende braucht es nur eine Geste von ihm, mit der er wie aus Versehen die ganze Gesellschaft in der Versenkung verschwinden läßt. Zurück bleiben die Verliebten, die er verflucht. Happy End und Tabula Rasa für Mollfels und Liddy.

Die Gesellschaft braucht keinen Teufel, um sich zu ruinieren. Das Böse ist unter uns. Darüber kann man nur lachen.

Jörg Gronius


Pressestimmen
"Ein Bekenntnis zur Literaturoper ohne Angst vor Tradition. Auch Glanerts Musik ist eminent erzählerisch, in oft klangmalerischen Farben, Lichtern und brillanter Instrumentation – ein Eldorado für das Orchester.“ (Ellen Kohlhaas, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.12.2004)

„Glanert hat eine Musiksprache gefunden, die sinnlich und witzig, aber dabei auch intelligent und verständlich ist. Deshalb geschieht mit seinen Stücken etwas, das im zeitgenössischen Musiktheater selten geworden ist. Sie werden nachgespielt... Glanert bedient sich mit großem Geschick in der Musikgeschichte vom sentimentalen Arioso bis zu expressiven Dissonanzen, von der harmonisch leicht angeschrägten Ballettmusik bis zu tänzerischen Musicalrhythmen. Dabei wirkt seine Oper niemals eklektisch zusammengeschustert, die Musik erzählt und kommentiert, stets ist das Orchester darüber hinaus ein hellwacher Begleiter der Szene... Glanert erobert nach den mittleren Musiktheatern langsam auch die großen Häuser. Weil er zeitgemäße Stücke schreibt und der Oper einen Weg in die Zukunft zeigt.“ (Stefan Keim, Die Welt, 29.12.2004)


Stimmung
heiter


Themen
Gesellschaft


Empfohlene Aufnahme
Produktion Opernhaus Halle 2001
(Deutscher Musikrat – Musik in Deutschland 1950–2000 / Musiktheater: Musikalische Komödien)
BMG Classics 74321 73633 2


*









Kaufausgaben

Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung Libretto (German)> Details
Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung (Vocal Score) (German)> Details
Mailinglist

Melden Sie sich an für Updates & Angebote per Mail

ZUR REGISTRIERUNG
Kataloge

Orchester- und Bühnenwerke

Online Ansicht

Blättern Sie online in über 1000 Partituren!

Musicals
FAQ | Kontakt/Impressum | Links | Über Uns | Shopverzeichnis | Stellen | AGB | RSS Index