Olga Neuwirth studierte zunächst in San Francisco, dann in Wien bei Erich Urbanner, Magisterarbeit über die Filmmusik in einem Film von Resnais * Adriana Hölszky, Tristan Murail und Luigi Nono gaben ihrer Arbeit wesentliche Anregungen * 1998 wurde sie in zwei Porträtkonzerten der Reihe "Next Generation" bei den Salzburger Festspielen vorgestellt * 2002 composer-in-residence bei den Luzerner Festwochen * Olga Neuwirths Musik weist eine Fülle von Klangmustern auf, die verschlungenen Labyrinthen gleichen und sich ständig verändern * Sprache und andere alltägliche Klangerfahrungen werden dekonstruiert und neue, musikalische Kontexte für bekannte Klangelemente gesucht
Aktuell: UA des neuen Bratschenkonzerts für Antoine Tamestit (Graz, Okt. 2009) mit Folgeaufführungen in Wien (Nov.), Berlin (Jan.) und Wiesbaden (Feb.)
"Olga Neuwirth liebt den veränderlichen, amorphen Klang – den Klang, dessen Inneres und Äußeres ständig in Bewegung ist." – Stefan Drees