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KOMPONIST IM PORTRÄT

Detlev Glanert

 b. 1960Detlev Glanert Photo © Copyright Iko Freese / DRAMA

Schlaglicht


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Detlev Glanert studierte u.a. in Köln bei Hans Werner Henze * zählt Gustav Mahler (mit seiner emotional grundierten Weltschau) und Maurice Ravel (mit seinen artifiziell-sinnlichen Klanglandschaften) zu seinen Vorbildern * Glanert gilt als Könner vor allem des Melodisch-Gestischen und als meisterhafter Orchestrator * seine Werke spiegeln die Faszination durch die romantische Tradition wider, betrachtet von einem modernen Standpunkt * Bewunderung genießen vor allem seine Orchesterwerke und Opern * 1993 erhielt Glanert den Rolf-Liebermann-Opernpreis für sein Werk Der Spiegel des großen Kaisers, das 1995 in Mannheim und 1997 in Mönchengladbach aufgeführt wurde, und 2001 den Bayerischen Theaterpreis für Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung, seinen mit zahlreichen Folgeproduktion bisher größten Opernerfolg * Orchesterwerke umfassen u.a. drei Symphonien sowie Solokonzerte für Klavier und Violine * Interpreten seiner Musik sind u.a. Markus Stenz, Oliver Knussen, Kent Nagano, Semyon Bychkov, Donald Runnicles, Iván Fischer, Christian Thielemann und Jun Märkl

Zu Detlev Glanerts erfolgreichsten Werken gehören weiterhin:
Mahler/Skizze (1989) für Ensemble
Joseph Süß (1998/99) Oper
Geheimer Raum (2002) Kammersonate für Ensemble
Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung (1999/2000) Komische Oper nach Grabbe
Theatrum bestiarum (2004/05) Lieder und Tänze für Orchester
Vier Präludien und Ernste Gesänge (2004/05) für Baßbariton und Orchester

Aktuelles: neue Werke im Auftrag des Amsterdamer Concertgebouw im Rahmen der Residenz als Hauskomponist; neue Produktionen von Die drei Rätsel in Freiburg, Solaris in Köln, Caligula in Hannover und von Nijinskys Tagebuch in Bordeauxr; erste Aufführungen seiner Fassung der 9 von Mahler nicht orchestrierten Wunderhornlieder (ein Projekt Dietrich Henschels); das Chamber Orchestra of Europe unter Semyon Bychkov auf Tournee mit der Brahms-Fantasie, mit div. regionalen Erstaufführungen (Feb. 2015); US-Premiere von Frenesia (Apr. 2015)

"Kompositorische Disziplin und dramatische Expressivität, strenge musikalische Formen und assoziative Bildhaftigkeit bilden in Glanerts Musik eine Einheit." – Klaus Angermann

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