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Music Text

Monika Krzyzynski-Voigt (dt.)

Scoring

speaker; 1(=picc).1.1.1-0.1.0.0-timp.perc(1):tgl/glsp/xyl/2tpl.bl/vibraslap/susp.cym/SD/BD/tam-t-strings

Abbreviations (PDF)

Publisher

Bote & Bock

Territory
This work is available from Boosey & Hawkes in der ganzen Welt.
Availability
Repertoire Note

Die Idee und Geschichte zu dem musikalischen Märchen Die Geschichte vom verlorenen Ton entstand 1980 in Zusammenarbeit zwischen meinem Mann und mir für unser eigenes Kammerorchester COLLEGIUM PRO MUSICA, mit dem wir uns schwerpunktmäßig der Vermittlung „klassischer“ Musik an Kinder gewidmet haben. In den vielen Aufführungen dieses Werkes haben wir unterschiedliche Präsentationsformen ausprobiert. Einige Anregungen diesbezüglich möchte ich hier weitergeben:

Das Werk kann natürlich zunächst einmal in der Weise aufgeführt werden, dass ein/e Erzähler/in den Text spricht und das Orchester die Musik spielt. Lebendiger wird die Aufführung jedoch, je mehr der Dirigent und das Orchester die Geschichte wirklich mitspielen. Das könnte z. B. so aussehen, dass der Dirigent seine Texte selbst spricht und seiner Verzweiflung über das Verschwinden des Tones auch schauspielerisch Ausdruck verleiht. Auf jeden Fall müsste er aber am Ende der Ouverture wirkungsvoll abbrechen. Es darf ruhig ein wenig „Chaos ausbrechen“. Das Orchester sollte am Anfang das typische Stimmen und Einspielen zu Beginn einer Probe hören lassen. Eine lebhafte Beteiligung an der Suche nach dem „verlorenen Ton“ erhöht die Spannung für die Kinder.

Die pädagogische Intention des Stückes ist es, die Kinder in angemessener Form mit den Orchesterinstrumenten vertraut zu machen. Auch hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Sie können die handelnden Personen (Instrumente) zu Beginn des Konzertes vorstellen. Es ist zu empfehlen, die Solisten bei ihren Soli nach vorne kommen oder aufstehen zu lassen. Sie dürfen sogar mehr oder weniger aufwendig kostümiert werden. Unbedingt muss das Publikum vom Sprecher beim Zauberspruch und der Befreiung des Tones einbezogen werden. Der Zauberspruch ist als einziger Text rhythmisch vorgegeben. Alle anderen Textstellen sollten nur ziemlich genau in die aus der Partitur ersichtlichen Zeit- bzw. Taktdauern passen. Weitere Requisiten, wie z. B. eine echte Kiste, die auf und zu geht, in die der Ton eingesperrt ist u. ä. sind möglich und tragen dazu bei, die Phantasie der Kinder immer wieder neu anzuregen.
Monika Krzyzynski-Voigt

Subjects
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