Expand
  • Find us on Facebook
  • Follow us on Twitter
  • Follow us on Instagram
  • View Our YouTube Channel
  • Listen on Spotify
  • View our scores on nkoda

Boosey & Hawkes freut sich, Manfred Trojahn in der Riege seiner Komponistinnen und Komponisten zu begrüßen. Autor und Verlag haben eine Vereinbarung geschlossen, die ab sofort die Betreuung der künftigen Werke Trojahns umfasst.

Hierzu zählen Urworte. Orphisch für Chor a cappella auf einen Text von Johann Wolfgang von Goethe, ein Auftrag des MDR Rundfunkchors, der das Werk am 24.01.2020 unter seinem neuen Leiter Philipp Ahmann in der Leipziger Peterskirche zur Uraufführung bringt, sowie Ein Brief, eine rund 45-minütige „Reflexive Szene für Bariton, Streichquartett und Orchester“ nach Fragmenten aus Hugo von Hofmannsthals Text gleichen Titels: In dem auch als „Chandos-Brief“ bekannten wirkungsmächtigen Prosawerk verlieh Hofmannsthal 1902 seiner Sprachskepsis künstlerischen Ausdruck. Ein Brief entstand im Auftrag der Oper Bonn und wird dort ab 08.02.2020 gezeigt in einer szenischen Produktion zusammen mit Beethovens Christus am Ölberge, inszeniert von Reinhild Hoffmann und musikalisch geleitet von Dirk Kaftan; die Solopartie der Trojahn-Uraufführung singt Holger Falk. Ein Gastspiel im Theater an der Wien findet am 29.02.2020 statt. Im Juni 2020 folgt dann ein Orchesterwerk für das „BeEnigma“-Projekt des TONALi-Orchesters zum Beethoven-Jahr 2020; nach der von Christoph Eschenbach geleiteten Uraufführung in der Elbphilharmonie Hamburg stehen weitere Aufführungen u. a. in der Kölner Philharmonie, in Berlin und dem KKL Luzern an.

*

Manfred Trojahn, geboren 1949, zählt zu den erfolgreichsten deutschen Komponisten seiner Generation und ist international vor allem für sein Opernschaffen bekannt; zuletzt machte im März 2019 eine Neuproduktion seines Orest an der Wiener Staatsoper Furore, die fünfte Produktion des 2011 uraufgeführten Operndramas nach Euripides. Trojahns umfangreiches Œuvre umfasst nahezu alle Gattungen und wird von renommierten Künstlern in aller Welt aufgeführt. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter die Studienstiftung des Deutschen Volkes (1971) der Stuttgarter Förderpreis (1972), der 1. Preis im International Rostrum of Composers, Paris (1978), die Academia Tedesca Villa Massimo in Rom (1979/80), der Sprengel-Preis für Musik (1980) und der Deutsche Musikautorenpreis (2008). Werke bis 2019 sind beim Bärenreiter-Verlag erschienen.

Trojahn studierte unter anderem Flöte bei Karlheinz und Gertrud Zöller, Komposition bei Diether de la Motte und Dirigieren bei Albert Bittner. Von 1991 bis 2017 war er Professor für Komposition an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf; Matthias Pintscher, Elena Mendoza oder Anno Schreier gehören zu seinen Schülern. Von 2004 bis 2006 war er Präsident des Deutschen Komponistenverbandes und von 2008 bis 2012 stellvertretender Direktor der Sektion Musik in der Akademie der Künste Berlin. Er ist außerdem Mitglied der Kunstakademien in Düsseldorf, Hamburg und München. Neben seinem musikalischen Wirken trat Manfred Trojahn auch als Essayist hervor. Er lebt heute in Paris und Düsseldorf.

Manfred Trojahn bei Boosey & Hawkes:
www.boosey.com/Trojahn
 

Photo: Manfred Trojahn (© Dietlind Konold)

>  News Search

Stay updated on the latest composer news and publications