Neu bei Boosey & Hawkes: Camille Pépin
Mit der Französin Camille Pépin begrüßt Boosey & Hawkes eine Komponistin im Verlag, deren Werke für ihr ausgeprägtes Gespür für Klangfarbe, Struktur und Dynamik gefeiert werden. Insbesondere ihre Orchestermusik hat international Beachtung gefunden. Führende Klangkörper programmieren ihre Stücke.
Boosey & Hawkes freut sich Camille Pépin in den Verlag aufzunehmen und bei ihren künftigen Kompositionen mit ihr zusammenzuarbeiten. Die 35-Jährige ist eine der meistgespielten Komponistinnen ihrer Generation und kann als führende Vertreterin der aktuellen Welle junger Komponistinnen aus Frankreich gelten, die auf eine breite Palette an Techniken und Ausdrucksmitteln zurückgreifen und dabei den für frühere Generationen normativen Modernismus hinter sich lassen. Besonders gefeiert wird sie für ihre Orchesterwerke, die sich durch ein ausgeprägtes Gespür für Klangfarbe, Struktur und Bewegtheit auszeichnen. Der ab sofort gültige Verlagsvertrag mit Boosey & Hawkes umfasst weltweit alle zukünftigen Werke; früheren Werke verbleiben bei den Verlagen Billaudot, Durand-Salabert-Eschig und Jobert.
Zu den jüngsten Werken von Camille Pépin gehören das Orchesterwerk Inlandsis (2023), ein Violinkonzert für Renaud Capuçon mit dem Titel Le Sommeil a pris ton empreinte (2023), das für den Abschlussabend der BBC Proms (2025) komponierte Konzertouvertüre Fireworks sowie das Orchesterwerk La Nuit n'est jamais complète (2025). Eau – Matière, das erste nun bei Boosey & Hawkes verlegte Werk, ist ein umfangreiches Solo für Violoncello, uraufgeführt im Februar 2026 von Yo-Yo Ma. Kommende Kompositionsaufträge im Rahmen des neuen Vertrags umfassen Orchesterwerke, Konzerte und Kammermusik. Pépins Musik ist von Themen beeinflusst, die von der Poesie Paul Éluards über Kunst und Kosmologie bis hin zu Natur und Umweltfragen reichen.
Camille Pépin erklärt:
„Ich freue mich sehr, zu Boosey & Hawkes zu kommen, und empfinde dies als ein wahres Privileg. Seit meiner Jugend ist dies mein Traum-Verlag – er vertritt so viele lebende Komponistinnen und Komponisten, die ich zutiefst bewundere. Sein Engagement für die Musik von heute und seine langfristige künstlerische Vision stehen in starkem Einklang mit meiner Arbeit, und ich freue mich sehr auf die bevorstehenden Projekte mit diesem wunderbaren Team.“
Emma Kerr, Senior Vice President, Global Promotion, Boosey & Hawkes, erklärt:
„Camille Pépins Musik ist ausdrucksstark, inspirierend und spiegelt unsere Zeit wider: die perfekte Ergänzung für den Katalog von Boosey & Hawkes. Sie gehört zu den begabtesten jungen Komponistinnen der Gegenwart, bewegt das Publikum mit ihren exquisit gestalteten Werken, und wir freuen uns darauf, ihr Schaffen auf ihrem weiteren Weg zu betreuen.“
> Camille Pépin bei Boosey & Hawkes
„Pépin verkörpert die ambitionierte neue Welle einer Komponist*innengeneration, die sich mit dem Einsatz einzigartiger Gesten, Klangfarben und Texturen von den Grenzen zwischen unterschiedlichen Schulen löst.“ – Libération
„… Orchesterklänge, vielfarbige Texturen und das reiche Potenzial, das sich durch die Überlagerung verschiedener Ebenen eröffnet, haben sie schon immer besonders fasziniert.“ – Crescendo
Über Camille Pépin
Camille Pépin, geboren 1990, studierte am Konservatorium von Amiens und am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris. Zu ihren Kompositionslehrern und Mentoren zählten Guillaume Connesson, Marc-André Dalbavie und Thierry Escaich. Pépin erhielt bedeutende Auszeichnungen wie den Grand Prix Sacem für Sinfonische Musik sowie mehrere Preise der Académie des Beaux-Arts. Sie wurde 2020 bei den Victoires de la musique Classique zur Komponistin des Jahres gekürt und 2022 zum Chevalier des Ordre des Arts et des Lettres ernannt.
Pépins Werke wurden von führenden Klangkörpern wie dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem BBC Philharmonic, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem hr-Sinfonieorchester und dem Orchestre Philharmonique de Radio France aufgeführt, unter der Leitung von Dirigent*innen wie Alain Altinoglu, Elim Chan, Mikko Franck, Ben Glassberg, Jun Märkl, Kent Nagano, Sakari Oramo, Leonard Slatkin und Simone Young. Sie hat Werke für führende Instrumentalist*innen komponiert, darunter den Geiger Renaud Capuçon, den Cellisten Yo-Yo Ma und den Pianisten Guillaume Bellom.
> Besuchen Sie auch die Website von Camille Pépin
> Further information on Work: Eau – Matière
Foto: Camille Pépin (© Capucine de Chocqueuse)