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Kurz hintereinander gelangen Orchesterwerke des estnischen Komponisten Jüri Reinvere und der aserbaidschanischen Komponistin Frangis Ali-Sade, die in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag begeht, zur Uraufführung.

Der estnische Komponist Jüri Reinvere, der in seinem Heimatland gerade mit dem Orden des Weißen Sterns ausgezeichnet wurde, hat sein neues Orchesterwerk für das Estonian National Symphony Orchestra vollendet. Das Werk trägt den Titel Schoß des ungeheuren Lichts. Die Uraufführung findet mit dem Estonian National Symphony Orchestra unter der Leitung von MIhali Gerts am 25. März 2022 in Tallinn statt.

Inspiriert wurde der Komponist unter anderem von seinen wiederholten Besuchen in Peenemünde auf der Ostseeinsel Usedom. „Peenemünde“, so der Komponist, „ist ein unheimlicher, aber auch ein inspirierender Ort: die wuchtige Turbinenhalle des ehemaligen Kraftwerks, die Nähe der Ostsee, eine Geschichte voll technischer Kühnheit und menschlicher Grausamkeit.“

Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck bringt unter der Leitung von Jan Michael Horstmann am 27. März 2022 in Magdeburg das neue Werk Sommer-Eindruck der aserbaidschanischen, heute in Berlin lebenden Komponistin Frangis Ali-Sade zur Uraufführung. Weitere Konzerte schließen sich am 31. März in Staßfurt und am 1. April in Schönebeck an.

„Mein neues Orchesterstück Sommer-Eindruck“, erklärt Frangis Ali-Sade, „wurde durch den Sommer 2021 inspiriert, der für mich sowohl erfreulich als auch traurig war, denn einerseits gab es viele Erfolge im beruflichen Bereich, viele interessante Angebote und Perspektiven, andererseits warf die Pandemie einen beunruhigenden Schatten auf unser gesamtes Leben, sowohl privat als auch beruflich.“
 

Fotos: Archiv Frangis Ali-Sade und Archiv Jüri Reinvere

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