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Music Text

Libretto von Paula Fünfeck (dt.)

Scoring

S/M; trbn-perc(1):marimba/vib/tabla/jingles/crot/egg shaker/frog buzzer/whirly tube

Abbreviations (PDF)

Publisher

B&B

Territory
This work is available from Boosey & Hawkes der ganzen Welt.

Opera
For full details on this stagework, including synopsis and roles, please visit our Opera section.


World Premiere
1/12/2018
Stadttheater, taT-Studiobühne, Gießen
Oliver Pauli, director / Marie Seidler, voice; Alexander Kowalsky / Andreas Jamin, trombone; Yuka Ohta / Marcel Sartor; percu / Martin Spahr
World premiere of version
11/15/2017
various schools, Gelsenkirchen
Musiktheater im Revier
Repertoire Note

Babbel ist ein Musik-Theater zum Mitmachen.

Es ist bewusst so konzipiert, dass es sich für verschiedene Realisierungskonzepte eignet.
Es kann einerseits von einer Sängerin und zwei Instrumentalisten aufgeführt werden, indem die Partitur chronologisch realisiert wird.
Hier ist es erwünscht, dass die zuschauenden Kinder an bestimmten Stellen am musikalischen Geschehen beteiligt werden; es sollte möglich sein, das im Verlauf der Aufführung hinzubekommen, ohne dass es dafür großer Unterbrechungen bedarf.

Außerdem enthält das Werk aber eine Reihe von 'Vokabeln', die wie Ieitmotivische Bilderrätsel Vorlagen für experimentelles Musizieren darstellen. Diese können von den Musikern frei verwirklicht werden, sie sollen aber auch ein Material für Workshops mit Kindern sein, die sich auf diese Weise dem Thema der Diversifizierung von Sprache und ihrer Verknüpfung mit musikalischen Ausdrucksformen widmen können.
Es wäre willkommen, wenn beispielsweise eine oder mehrere (Grund)Schulklassen über einen längeren Zeitraum mit dem Vokabelmaterial befassen, in die Thematik und auch in die musikalischen Motive eintauchen können und so eine intensive Vorbereitung auf die professionellen Aufführung haben, die musikalischen Motive in der Oper wie Sprachbausteine erkennen lernen und nicht nur nach der Kategorie 'schön' oder 'nicht schön' die Musik erleben.
Die Kinder könnten auch angeregt werden, eigene Vokabeln zu erschaffen. Die Kinder könnten ihre Stücke aufnehmen und z.B. bei Facebook in einer dafür angelegten Site ins Netz stellen, sodass einDialogenstehen kann zwischen dem analogen Mittel der Live-Aufführung und der digitalen Performance, die dann auch eine Art klingendes Museum mit Potential zum Weiterwachsen wäre.
Schön wäre es, wenn sie eine eigene Aufführung entwickeln, die möglicherweise auch im Zusammenhang mit der professionellen Darbietung gezeigt werden kann.

Bei den Vokabeln ist der Zusammenhang lose; es soll genügend Freiraum für Assoziationen und Erweiterungen gelassen sein.
Die Idee der Vokabeln ist es, unaufdringlich Musik als universelle Ursprache zu thematisieren, gleichsam als das verlorene Sprachparadies, das durch den übermäßig ehrgeizigen Turmbau in verloren zu gehen droht, in das man allerdings immer wieder hineinfinden kann;
Musik als eine Regenbogenbrücke der Verständigung in Zeiten von wachsender Fremdenangst.
Inhaltlich beziehen sich die Vokabeln auf Gestalten und Motive des Stückes.
Paula Fünfeck


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