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Music Text

Libretto von Susanne Felicitas Wolf nach Charles Dickens (dt.)

Scoring

S,T,Bar,2speaking roles;
cl(=bcl)-hn-perc(1):SD/BD/vib/2wdbl/glsp/xyl/susp.cym/cyms/metal wind chimes/tgl/2tpl.bl/2tom-t/tamb-pft-vlc;
also version with enlarged speaking parts: 120 minutes

Abbreviations (PDF)

Publisher

Bote & Bock

Territory
This work is available from Boosey & Hawkes in der ganzen Welt.
Availability
Uraufführung
14/12/2023
Philharmonie, Salle de Musique de Chambre, Luxembourg
Felix Seiler, Regisseur
Company: Steve Karier, acting / John Wesley Zielman, acting
Roles
EBENEZER SCROOGE, Geizkragen und Griesgram Schauspielrolle
BOB CRATCHIT, sein Schreiber Schauspielrolle
FRED, Scrooges Neffe Schauspielrolle (entweder verkörpert durch einen Geist oder Darsteller des Bob Cratchit)
Die Geister der 3 Weihnachten (mit Doppelrollen):
Geist der Vergangenheit / Tiny Tim Tenor
Geist der Gegenwart / Kind auf der Straße (Weihnachtslied) / Fan (Stimme) / Belle, Scrooges ehem. Verlobte Sopran
Geist der Zukunft / Geist des Jacob Marley / Master Fezziwigg Bariton
[Die alternative Fassung mit erweiterten Schauspielteilen ist besetzt mit einer zusätzlichen Schauspielerin.]
Synopsis

Ebenezer Scrooge, Inhaber einer Londoner Wechselstube, hat nur eine Leidenschaft: Geld – sofern es in seine eigenen Taschen wandert und dort bleibt. Spendensammler werden schrill abgewiesen: Wohltätigkeit, sind die wahnsinnig? Wofür gibt’s Armenhäuser, Asyle, Gefängnisse! Seinem Schreiber Bob Cratchit verweigert der alte Geizkragen den Weihnachtsurlaub, und die Einladung seines Neffen Fred zum Fest schlägt er angeekelt aus.

Da erscheint als Geist sein vor sieben Jahren verstorbener Geschäftspartner Marley und ermahnt ihn, nicht sein Leben zu vergeuden und ewiger Verdammnis anheim zu fallen. „Mach es besser als ich, öffne dein Herz, sei ein guter Mann!“ Scrooge werde in dieser Nacht durch drei weitere Geister unerbittlich geprüft. Tatsächlich: Als erster offenbart sich der Geist der Vergangenheit und führt Scrooge die einstige Kindheit und Jugend vor Augen, voll von familiärem Glück, Weihnachtsfreuden und der Aussicht auf Liebe – aber seine Verlobte Belle wandte sich schließlich von dem immer gefühlloseren Scrooge ab. Als zweites zeigt der Geist der Gegenwart ihm nun Bob Cratchits ärmliches Zuhause. Der Anblick von dessen krankem Sohn, der vielleicht kein weiteres Weihnachten erleben wird, beginnt Scrooge zu rühren. Schließlich führt der Geist der Zukunft ihn auf den Friedhof zu seiner eigenen Grabstelle, die von niemandem besucht oder gepflegt wird. „Hier liegt Ebenezer Scrooge, der kein Herz für andere hatte und starb, wie er lebte: allein.“ Und gleich daneben vergießt Cratchits Familie heiße Tränen über das verstorbene Söhnchen.

Scrooge ist bekehrt. Er zieht los, macht großzügige Weihnachtseinkäufe für alle Welt, zeigt sich wohltätig, schickt Festtagsbraten und einen Arzt zu Cratchit, vervielfacht dessen Lohn und folgt, mit Geschenken beladen, der Einladung seines Neffen. Er hat den Sinn von Weihnachten verstanden.

Moods

poetisch

Subjects
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