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Music Text

Libretto von Margot Mezgolich, frei nach Mozart/Schikaneder (dt.)

Scoring

3S,T,Bar,B;
1(=picc).1.1.1-1.0.0.0-perc(2):timp/vib/bells/SD/tgl/chimes/dr set/cabaza/gong-accordion-strings(1.1.1.1.1)

Abbreviations (PDF)

Publisher

Sikorski

Territory
This work is available from Boosey & Hawkes / Sikorski in aller Welt.
Availability
Uraufführung
10/10/2026
Staatsoper, Wien
Nina Blum, Regisseur
Conductor: Stephen Hopkins · Richard Schwennicke
Company: Wiener Staatsoper
Synopsis

Ein fröhlicher Vogel, der die besiegte Schlange und den ohnmächtigen Prinzen Tamino zu Beginn entdeckt, ist eine ganz neue Figur in diesem Zauberflöten-Abenteuer. Dieser ist es, der den redseligen Angeber und „Haus und Hof Obervogelsammlungsmeister“ der sternenflammenden Königin, Papageno, und den etwas zerknautscht wieder erwachten Tamino auf den richtigen Weg bringt, um die schöne Pamina zu finden. Um das zu schaffen und an die dabei helfenden magischen Instrumente Zauberflöte und Glockenspiel zu gelangen, brauchen die Beiden aber nicht nur seine Hilfe, sondern auch die zweier steinalter Raben und des Publikums. Getrennt in zwei Gruppen (Vogel sowie Tamino/Papageno) suchen sie wandernd durch das Theater in jeweils drei Kisten danach, von denen die eine richtige mit dem entsprechenden Instrument erst einmal ausgewählt werden muss.
In Sarastros hell erleuchtetem Tempel angekommen, bezwingen sie die Macht des Herrschers im Reich der Sonne erst einmal mit Hilfe der Musik. Der etwas schüchterne Tamino muss seine Hemmungen in der Begegnung mit Pamina zwar zunächst abbauen, dann aber singen die Frischverliebten das gering umgedichtete Duett „Bei Menschen, welche Liebe fühlen …“.
Sarastro verlangt die Aushändigung der Zauberinstrumente. In seinem Reich hätte dunkler Zauber keinen Platz. Vor dem Start der Prüfungen, die Sarastro zur Voraussetzung einer Verbindung von Pamina und Tamino sowie die Erfüllung von Papagenos großem Wunsch, eine Papagena für sich zu gewinnen, erklärt, tritt auch die sternenflammende Königin mit ihrer hasserfüllten Arie „Der Hölle Rache ..“ auf. Sie will nicht mehr in dauernder Dunkelheit leben und den von Sarastro angeblich geraubten ewigen Mondstein notfalls mit Gewalt zurückholen. Pamina, die das verhindern möchte, tritt nach Sarastros Arie „In diesen heil’gen Hallen“ vor den Herrscher und bittet darum, auch an den Prüfungen teilnehmen zu dürfen. Wenn sie das dürfe, verlange sie aber auch die Rückgabe der Zauberflöte und des Glockenspiels und nach erfolgreichem Bestehen den „ewigen Mondstein“. Sarastro willigt ein und verrät Pamina, dass das Verhältnis zu ihrer Mutter früher einmal weitaus besser gewesen sei.
Bei den Prüfungen, die Tamino und Papageno sowie Pamina und der Vogel als Paare durchlaufen, wackelt Papagenos Standhaftigkeit. Und weil es eben eine Wanderoper ist, bei der die Kinder im Publikum mit Zurufen ja bereits mitgespielt haben, begleiten sie die Paare dabei. Welches Kind zu welchem Paar gehört, verrät ein vorab verteiltes Kärtchen, auf dem entweder ein Mond oder eine Sonne abgebildet ist. Bei den Prüfungen müssen Zettel mit bestimmten Aufgaben entdeckt, verstanden und gemeinsam gelöst werden. Bei Pamina und dem Vogel ist das zum Beispiel ein Notenblättchen, das man zum Klingen bringt.
Am Ende löst Sarastro seine Versprechen ein. Und als die sternenflammende Königin erscheint, gibt er ihr den „ewigen Mondstein“ zurück und wünscht Frieden. Pamina sieht eine leuchtende Zukunft kommen und – wie vielleicht schon manche geahnt haben – verwandelt sich der Vogel in Papagenos ersehnte Papagena.

Moods

poetisch

Subjects
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