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Deutsch
Scoring

2S,3M,3T,2Ba,.B; chorus;
1(=picc,afl).1(=corA).2(II=bcl).2 (II=dbn)-2.1.1.0-timp.perc(3):xyl/vib/bells/cym/BD/SD/tam-t-pft-strings(4.4.3.3.2/8.6.5.4.3)

Abbreviations (PDF)

Publisher

Boosey & Hawkes Bote & Bock

Territory
This work is available from Boosey & Hawkes der ganzen Welt.
Repertoire Note

Bedeutsamen Kompositionen, darunter Klaviersonaten Beethovens, Liederzyklen der Romantik und wenig bekannten Arbeiten Mussorgskys, neue Möglichkeiten zu eröffnen – das ist das große Ziel des erfahrenen Dirigenten und Bearbeiters Eberhard Kloke. Eine umfangreiche Veröffentlichung seiner Transkriptionen und Paraphrasen ist somit gleichsam ein Appell, die oft starren Grenzen des Kulturbetriebs zu durchbrechen und neue Wege bei der Repertoireauswahl zu beschreiten. Der Drang, für die Werke neue gedankliche und physische Räume zu erschließen, entwickelt sich bei dem Bearbeiter und damit auch dem Interpreten Kloke dabei stets aus der DNA des musikalischen Materials selbst.
Den Kern von Eberhard Klokes umfangreichem Schaffen bildet die Oper. Auch hier stützt er sich auf seine jahrzehntelange Erfahrung als Dirigent, um die Werke jenseits der zeitlichen Zwänge des Live-Betriebes neu zu denken.

Die zentrale Handlung von »Pique Dame« wurde auf ein Kammerspiel reduziert, da die Hauptaktion der Protagonisten unabhängig von den sog. episodischen Szenen (als Elemente der französischen Grand Opéra mit Chören, Ballett und Genrekolorit) stattfindet.
Das Kammerspiel bringt somit die dramatische Handlung in einen stringenteren Ablauf und rückt sie wieder näher an Puschkins Novelle. Das gesetzte Verwirrspiel von Zeiten, Stilen und Handlungsabläufen bleibt trotzdem bestehen, da Tschaikowsky das Werk im ausgehenden 18. Jahrhundert ansiedelt und nicht wie Puschkin im beginnenden 19. Jahrhundert.
Die kompositorische Struktur generell, die Notierung der Gesangspartien und die instrumentatorische Charakteristik des Werkes bleiben wie in Tschaikowskys originaler Intention erhalten. Die Reduzierung der Bläser erfolgt in Anlehnung an die satztechnischen Voraussetzungen der originalen Partitur und bedingt die ebenfalls reduzierte Streicherbesetzung. Die Klanggestalten, Klangfarben und Registerwechsel orientieren sich an der großen Partitur und sind – wenn irgend möglich – auf die kleinere Besetzung übertragen worden. Damit konnte ein transparenter Klang mit größtmöglicher Durchhörbarkeit erzielt werden. Um eine optimale Textverständlichkeit zu erreichen, bedurfte es einer gut ausbalancierten Behandlung von Orchester- und Gesangsstimmen.
Eberhard Kloke

Ausführliche Beschreibung des Bearbeiters
Detailed information in English
Plus d´information en français

Broschüre zu Eberhard Klokes Transkriptionen bei Boosey & Hawkes




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