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Deutsch
Scoring

S,M/A,2T,Ba,.2B; chorus;
2(I=picc/II=picc,afl).1(I=corA).2(II=bcl).1(=dbn)-3.2.2(II=cimb)-timp-perc(4):xylorimba/vib/bells/cym/BD/SD/tam-t-strings(8.6.5.4.3or6.4.3.3.2)

Abbreviations (PDF)

Repertoire Note

Bedeutsamen Kompositionen, darunter Klaviersonaten Beethovens, Liederzyklen der Romantik und wenig bekannten Arbeiten Mussorgskys, neue Möglichkeiten zu eröffnen – das ist das große Ziel des erfahrenen Dirigenten und Bearbeiters Eberhard Kloke. Eine umfangreiche Veröffentlichung seiner Transkriptionen und Paraphrasen ist somit gleichsam ein Appell, die oft starren Grenzen des Kulturbetriebs zu durchbrechen und neue Wege bei der Repertoireauswahl zu beschreiten. Der Drang, für die Werke neue gedankliche und physische Räume zu erschließen, entwickelt sich bei dem Bearbeiter und damit auch dem Interpreten Kloke dabei stets aus der DNA des musikalischen Materials selbst.
Den Kern von Eberhard Klokes umfangreichem Schaffen bildet die Oper. Auch hier stützt er sich auf seine jahrzehntelange Erfahrung als Dirigent, um die Werke jenseits der zeitlichen Zwänge des Live-Betriebes neu zu denken.

Es war die Intention der vorliegenden Bearbeitung, das politische Ränke- und Intrigenspiel gewissermaßen gleichberechtigt ins Zentrum der Opernhandlung zu stellen. Die zentrale Handlung wird auf ein Kammerspiel der Hauptprotagonisten reduziert. Da die eigentliche Handlung unabhängig von den sog. episodischen Szenen stattfindet, wurden auf die Elemente der französischen Grand Ope´ra (mit Chören, Ballett und Genrekolorit) vollständig verzichtet.
So konnte die dramatische Handlung in einen stringenteren Ablauf gebracht werden, sie rückt zugleich näher an die historische Realität. Das Verwirrspiel von Zeiten, Stilen und Handlungsabläufen bleibt trotzdem bestehen. Dem Chor fällt dennoch als Funktionsträger verschiedener Gruppen (Volk, Gäste im Hause Kotschubej, Leibwache Mazeppas) eine tragende Rolle zu.
Die kompositorische Struktur generell, die Notierung der Gesangspartien (einschließlich des Chores) und die instrumentatorische Charakteristik des Werkes bleiben wie in Tschaikowskys originaler Intention erhalten. Die Klanggestalten, Klangfarben und Registerwechsel orientieren sich an der großen Partitur und sind – wenn irgend möglich – auf die kleinere Besetzung übertragen worden. Damit konnte ein transparenter Klang mit größtmöglicher Durchhörbarkeit erzielt werden. Um eine optimale Textverständlichkeit zu erreichen, bedurfte es einer gut ausbalancierten Behandlung von Orchester- und Gesangsstimmen.
Eberhard Kloke

Ausführliche Beschreibung des Bearbeiters
Detailed information in English

Broschüre zu Eberhard Klokes Transkriptionen bei Boosey & Hawkes




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