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Music Text

Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy; originale dt. Fassung von Ernst Dohm; neue dt. Übersetzungen von Gunter Selling und Wolfgang Quetes; neue engl. Übersetzung von Richard Duployen (frz., dt., engl.)

Scoring

2S,3S(M),4T,T(Bar),Bar,BBar; 2 speaking roles; chorus;
2(II=picc).1.2.1-2.2.1.0-timp.perc-strings;
Viennese orchestration: 2(II=picc).2.2.2-4.2.3.0-timp.perc-strings

Abbreviations (PDF)

Uraufführung
12/17/1864
Théâtre des Variétés, Paris
Company: .

Erstaufführung der Fassung
7/2/2004
Kaiserthermen, Trier
Wolfgang Quetes, Regisseur
Conductor: Fabian Dobler
Company: Ensemble Theater Trier

Roles

PARIS, Sohn König Priamos’ Tenor
MENELAOS, König von Sparta Tenorbuffo
HELENA, Königin von Sparta Mezzosopran (Wien: Sopran)
AGAMEMNON, König der Könige Bariton
ORESTES, Sohn Agamemnons Sopran (oder leichter Mezzosopran)
KALCHAS, oberster Augur Jupiters Bariton (oder Baßbariton)
ACHILLES, König von Phthia Tenor
AJAX I., König von Salamis Tenorbuffo
AJAX II., König der Lokrer Tenorbuffo (oder hoher Bariton)
BACCHIS, Hofdame Helenas Sopran
LEOENA, Hetäre Sopran
PARTHOENIS, Hetäre Sopran (oder Mezzosopran)
PHILOKOMOS, Diener des Kalchas, Donnerbeauftragter Sprechrolle
EUTHYKLES, Schmied Sprechrolle
Wachen, Sklaven, Volk, Prinzen, Prinzessinnen, Klageweiber des Adonis, Frauen in Helenas Gefolge
Time and Place

Sparta und Nauplia vor dem Trojanischen Krieg

Synopsis

Als Prinz Paris bei einem Schönheitswettbewerb auf dem Berg Ida der Göttin Venus vor Juno und Minerva den ersten Preis zuerkannte, wurde ihm von Venus zur Belohnung die schönste Frau Griechenlands versprochen. Diese Neuigkeit hat inzwischen die Runde bis nach Troja gemacht, wo Helena, die Gattin des König Menelaus, der Überzeugung ist, daß keine andere als sie damit gemeint sein kann. Wenig später erscheint Paris, als Schäfer verkleidet, in Troja und bittet den korrupten Oberpriester Calchas um Beistand bei der Eroberung Helenas. Paris gewinnt ein festliches (wenngleich anachronistisches) Rätselraten, bei dem zahlreiche antike Helden versammelt sind, und lüftet sein Inkognito. Helena bringt ihr Entzücken mit gewagten Koloraturen zum Ausdruck. Calchas läßt die Donnermaschine rühren und verkündet, Jupiter wünsche die sofortige Abreise des Königs nach Kreta. Menelaus schwant Böses, doch dem Willen des obersten Gottes darf er sich nicht widersetzen. Paris hat freies Feld. Doch Helena zeigt sich nun, da alle Hindernisse aus dem Weg geräumt sind, spröde und weist Paris nächtens ab. Bald reut sie die Tat, und sie wünscht sich Erfüllung ihrer Sehnsüchte wenigstens im Traum. Als dieser schließlich – sehr konkret – in Erfüllung geht, platzt der heimgekehrte Menelaus ins eheliche Schlafgemach. Diesmal muß Paris weichen. Helena macht ihrem Gatten Vorwürfe, da er sich dem ausdrücklichen Willen der Göttin Venus entgegenstellt, und Menelaus kommen Zweifel, ob sie nicht recht haben könnte. Er bestellt einen Priester der Venus von der Insel Kythera, der den Fall untersuchen soll. Doch der Priester, der Helena „auf Geheiß der Göttin“ auf sein Schiff holt und entführt, ist kein anderer als der listige Paris. Der trojanische Krieg kann schulbuchmäßig beginnen...

Moods

heiter

Subjects

Beziehungen, Gesellschaft, Mythologie, Politik, Religion

Recommended Recording
cd_cover

Jennifer Larmore / Jun-Sang Han / Peter Galliard / Viktor Rud / Rebecca Jo Loeb / Christian Miedl / Anat Edri / Chor der Hamburgischen Staatsoper / Philharmoniker Hamburg / Gerrit Prießnitz
Renaud Doucet, dir. / decors & costumes: André Barbe
Unitel Classica / C Major 730908 (Blu-Ray) / 731004 (DVD)




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