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Gesangstext

Libretto von Peter Ronnefeld (dt.)

Besetzung

1(picc).1(corA).1(bcl).1-1.2.1.0-timp.2perc:tgl/clasves/tomt/tamb/SD/BD/cym/susp.cym/tam-t/tbells(2)/glsp/xyl-pft-strings

Abkürzungsverzeichnis (PDF)

Verlag:

Sikorski

Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in / Sikorski in aller Welt.
Verfügbarkeit
Uraufführung
30/08/1956
Mozarteum, Salzburg
Fritz Tutenberg, Regisseur
Dirigent: Peter Ronnefeld
Ensemble: Akademieorchester der Sommerakademie des Mozarteums
Rollen
FRAU EMMA BECKER Bass
FRAU PACHULKE Sopran
RENÉE, ihre Tochter Sopran
PING, Maler, Untermieter bei Fau Becker Tenor
LOTHAR WITZLAW, Philosophiestudent, Untermieter bei Frau Becker Bariton
MARIO, Maler, Pings Freund Tenor
DR. ERICH STILBLÜTE, Chefredakteur der ›Nachtausgabe‹. Tenor
KOMMISSAR Bariton
WACHTMEISTER Sprechrolle
MÄDCHEN, ›X‹, ›Y‹, ›Z‹, Zeitungsverkäufer. Tänzer
Zusammenfassung

Frau Becker und Frau Pachulke sind alte Freundinnen. Kurz vor einem gemeinsamen Kurzurlaub sitzen beide im gemütlichen Plausch bei einer Tasse Kaffee in Frau Beckers Wohnzimmer. Das Gespräch dreht sich um das schlechte Wetter und um Frau Pachulkes erwachsene Tochter Renée. Die junge Journalismusstudentin ist auf der Suche nach einem Nebenjob und deshalb schon den ganzen Tag in der Stadt unterwegs. Renées Mutter und ihre Freundin sind einigermaßen besorgt, denn in dem reißerischen Boulevardblatt ‚Nachtausgabe‘ sind allenthalben haarsträubende Berichte über verschwundene junge Frauen zu lesen. Da treten Frau Beckers Untermieter Ping und Lothar ein, um ihre längst überfällige Stromrechnung zu begleichen. Der Philosophiestudent Lothar finanziert sein Studium mit poetischen Beiträgen für die ‚Nachtausgabe‘ während Ping sich mühsam mit dem Verkauf seiner Gemälde über Wasser hält und nebenbei Karikaturen für die ‚Nachtausgabe‘ liefert. Er hat es eilig, ins Atelier seines Malerkollegen Mario zu kommen, wohin er ein Modell für eine Sitzung für seine Aktstudien bestellt hat. In Marios Atelier erfahren wir, dass es sich bei dem schönen Aktmodell um niemand anderen als um Frau Pachulkes Tochter Renée handelt, die gelegentlich für ihren Freund Ping und dessen Kollegen Mario die Hüllen fallen lässt. Eigentlich ist sie jedoch an einem Job als Reporterin bei der ‚Nachtausgabe‘ interessiert. Kurz darauf erscheint Erich Stilblüte (Pun intended), der Chefredakteur der ‚Nachtausgabe‘, im Atelier, um Pings neuste Karikaturen und Lothars Gedicht ‚Großstadt‘ für die nächste Ausgabe einzusammeln – und nebenbei zu prüfen, ob Renée als Jungreporterin in die Redaktion seiner Zeitung passen könnte. Renée absolviert den improvisierten Test glänzend und man beschließt, ihren Einstieg in die Welt des Journalismus gebührend mit eilig herbeigeschafftem Wein zu feiern. Während dessen sitzen Frau Becker und ihre Freundin Pachulke weiterhin bei Kaffee und Weltbetrachtungen, als der Schlag der Großvateruhr ihnen verkündet, dass sie über ihr Geplauder die Abfahrt ihres Zuges versäumt haben. In Anbetracht des ohnehin trüben Wetters, beschließen sie kurzerhand, ihre Reise einfach zu verschieben …
Falschmeldung in der ‚Nachtausgabe‘, amouröse Verwicklungen, ein geltungssüchtiger Kommissar, komische Verwicklungen und nachdenkliche Betrachtungen werden in dieser federleichten Komödie zu einem schillernden Cocktail kombiniert, dessen Handlungsgeflecht sich schließlich in heiteren Wohlgefallen auflöst.

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