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• 1920 in Bijsk (im Südwesten Sibiriens) geboren, Kind einer Familie baltisch-jüdischer Herkunft, wuchs in Nowosibirsk auf
• ab 1937 Kompositionsstudium bei Nikolai Mjaskowski und Heinrich Litinski am Tschaikowsky-Konservatorium Moskau
• mit seiner Vertonung von Texten Charles Baudelaires als Examensarbeit, die abgelehnt wurde, erweckte er erstmalig Missfallen der sowjetischen Zensurbehörden
• 1944 wurde Lokschin Lehrer für Instrumentation am Moskauer Konservatorium
• fiel wegen seiner vermeintlich bürgerlich-westlich-dekadenten Haltung in Ungnade, nach seiner Suspendierung von 1949 bis zu seinem Tod 1987 als freischaffender Komponist tätig
• Lokschins dem Expressionismus nahestehenden Kompositionen wurden zu seinen
Lebzeiten kaum aufgeführt
• Rudolf Barschai bezeichnete den lange unterschätzten Lokschin posthum als „einen der größten Komponisten unseres Jahrhunderts“, dessen Zeit noch kommen werde
• neben 11 Sinfonien, Konzerten, Film- und Bühnenmusiken, Kammermusik und einem reichen Liedschaffen sind vor allem die Margarete. Drei Szenen aus „Faust“ für Sopran und Orchester (1967), die 5. Symphonie „Shakespeare Sonnets“ und das Streichquintett (1978) auch im Westen auf großes Interesse gestoßen

Alexander Lokschins Werke bei Boosey & Hawkes / Sikorski:

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