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Am 31. Januar feiert Ana Sokolovics CLOWN(S) an der Opéra de Montréal Premiere. Das neue Bühnenwerk, von der Komponistin, die zugleich das Libretto schuf, als „Favola in Musica“ bezeichnet, ist inspiriert von den Welten Fellinis, Chaplins, Keatons und Tatis und sucht nach einer neuen musikalisch-theatralen Form.

Vom 31. Januar bis 8. Februar 2026 präsentiert die Opéra de Montréal die Uraufführungsproduktion von CLOWN(S), einem neuen Musiktheater der Komponistin Ana Sokolovic, inszeniert von Martin Genest. Es ist Sokolovics fünfter Gattungsbeitrag, nach dem preisgekrönten, zuletzt in Bonn und dem Schweizerischen Sion gezeigten A-cappella-Stück Svadba und weiteren international erfolgreichen, unter anderem am Londoner Royal Opera House, der Opera Philadelphia, der San Francisco Opera, der Boston Lyric Opera, beim Festival d’Aix-en-Provence aufgeführten Werken.

Als „Favola in musica“ – musikalische Fabel – konzipiert, erkundet CLOWN(S) den universellen Lebenszyklus eines Clowns: Geburt, Kindheit, Jugend, Erwachsensein und Alter. In sieben Szenen, unterbrochen von fünf Intermezzi, entführt die Oper das Publikum auf eine sensible und poetische Reise, auf der sich eine schwindelerregende Erfahrung der conditio humana entfaltet. Es ist ein einfallsreiches Fresko, das erfundene Sprache, Musik und Magie miteinander verbindet und die fragmentierte Welt von Zirkus und Straßenkunst reflektiert.

Allein auf der Bühne, öffnet ein Clown seinen Koffer und lässt eine ganze Innenwelt frei, in der Erinnerungen, Emotionen, Wunder und Wunden nebeneinander existieren. Die initiale Geste steht am Beginn einer Reise, die sowohl persönlich-intim als auch universell ist und die mannigfaltigen Phasen des Lebens nachzeichnet: Entdeckung, Liebe, Freude, Konflikt, Traurigkeit, Versöhnung und schließlich Gelassenheit.

Angetrieben von Ana Sokolovics Sensibilität und Imaginationskraft, werden Musik, Theater, Tanz, Akrobatik und Puppenspiel auf überaus zugängliche Weise miteinander verbunden. In pausenlosen 90 Minuten lädt CLOWN(S) als immersives und sinnliches Erlebnis das Publikum zum Lachen, Mitfühlen und Sich-Mitreißen-Lassen ein. Geschrieben für vier Soli, Chorgruppe, Blechbläserensemble, Schlagzeug und Ondes Martenot, ist die Partitur reich an Farben, Texturen und einzigartigen Klängen.

Zu ihrer Konzeption erklärt Ana Sokolovic:
„Was mich an der Oper begeistert, ist die Kraft der Musik: Sie überträgt Emotionen vom Körper des Darstellers auf das Publikum. Die Oper bleibt relevant, weil sie alle Sinne öffnet und die conditio humana nicht durch Worte, sondern durch die Körperlichkeit des Klangs offenbart. In meinem neuen Werk habe ich all meine künstlerischen Leidenschaften zusammengebracht, um ein ‚barockes‘, lebendiges und verspieltes Universum zu schaffen.“

Und Regisseur Martin Genest sagt zu seinem Ansatz:
„Hinter der musikalischen Komplexität von CLOWN(S) verbirgt sich Anas reiche, einfühlsame und humorvolle Fantasie. Für mich ist das ein fruchtbarer kreativer Raum. Um mich durch das Werk zu bewegen, habe ich mich für unterschiedliche Medien entschieden: Puppenspiel, Zirzensik, Schatten- und Schwarzlichttheater, Clownerie und so weiter. Synästhesie ist eine Empfindungsweise, die es Menschen ermöglicht, Musik zu „sehen”. So habe ich die verschiedenen Rhythmen, Farben und Tonveränderungen dieses inspirierenden Werks in Bilder übersetzt, um seine Feinheiten zu offenbaren.“

CLOWN(S)
Musik und Libretto von Ana Sokolovic
Uraufführung: 31. Januar 2026, Théâtre Maisonneuve, Montréal
weitere Aufführungen am 3., 5., und 8. Februar
> operademontreal.com
Inszenierung: Martin Genest
Musikalische Leitung: Jirí Rožen
Solist*innen: Aline Kutan, Sopran / Mireille Lebel, Mezzosopran / Andrew Haji, Tenor / Bruno Roy, Bariton
Ensemble Opéra de Montréal / Dynamo Théâtre
Bühne: Anne-Séguin Poirier
Kostüme: Sébastien Dionne
Licht: Laurent Routhier
Puppen: Patrick Martel
Chorleitung: Claude Webster
Dramaturgie: Dáirine Ní Mheadhra
 

>  Further information on Work: Clown(s)

Still: © Opéra de Montréal

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