Sikorski
Lera Auerbach hat diverse Werke für Saxophonquartett, für Saxophon und Orchester und Saxophon solo geschrieben. Eine Sonate für Saxophon und Klavier aber entstand erst vor zwei Jahren und wurde vom Saxophonisten Andreas Mader und dem Pianisten Joseph Moog im April 2024 in der Carnegie Hall New York uraufgeführt. Dieselben Interpreten bringen das viersätzige Werk am 29. April 2026 nun im Metallenen Saal des Wiener Musikvereins zur österreichischen Erstaufführung. Das Werk wurde von der Walter W. Naumburg Stiftung für Andreas Mader als Teil seines Preises für den Gewinn des Internationalen Saxophonwettbewerbs 2022 bei Lera Auerbach in Auftrag gegeben.
Die klangfarbenreiche Sonate sei eine große Konversation zwischen dem Altsaxophon und dem Klavier, sagt die Komponistin. Sie wirke im Charakter eher tragisch und bedrückend und sei in ihrer Dichte, Intensität und ihren obertonreichen Klangfarben eine große Herausforderung für die Interpreten. Das zwanzigminütige Werk besteht aus den Sätzen I. Moderato, libero molto, II. Andante lamentoso, III. Allegro und IV. Andante libero. (Helmut Peters)