
Gustav Holst
Einflussreicher britischer Komponist der Spätromantik mit eigenständiger Tonsprache * lebenslange pädagogische Tätigkeit, Dozent u. a. am Royal College of Music, London * komponierte einen großen Katalog an orchestralen und vokalen Werken sowie (Kammer-)Opern * bezog Inspiration aus einem breiten Spektrum an Interessen von Hindu-Schriften, über Alte Musik bis hin zu Wagners und Strawinskys Neuerungen * sein bekanntestes Werk, die Orchestersuite The Planets, resultierte aus der Beschäftigung mit Astrologie * enge Freundschaft und reger kreativer Austausch mit Ralph Vaughan Williams
Bei Boosey & Hawkes verlegt sind:
Japanese Suite (1915) für Orchester
A Somerset Rhapsody (1906-1907) für Orchester
Six Choruses for Male Voices (1931-1932) für Chor und Orchester
Hammersmith (1930) für Orchester oder Blasorchester
Zur Aufführung mit Holsts Planeten entstanden im Rahmen des Projektes "ad astra" der der Berliner Philharmoniker: Komarov’s Fall (2006) von Brett Dean sowie Ceres (2005) von Mark-Anthony Turnage, letzteres auch Teil von dessen Three Asteroids