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Mit der Uraufführung seines neuen Concerto for Orchestra in Washington und der deutschen Erstaufführung von Viola Saga in Hamburg stehen im Mai zwei zentrale Konzertwerke von Joe Hisaishi im Fokus – und markieren seine wachsende Präsenz im internationalen Konzertbetrieb.

Das sinfonische Schaffen von Joe Hisaishi ist im Mai 2026 gleich mehrfach auf den Orchesterprogrammen zu erleben. Am 14. und 15. Mai leitet der Komponist im Kennedy Center in Washington, D.C. die Uraufführung seines neuen Concerto for Orchestra mit dem National Symphony Orchestra. Die Komposition entstand im Rahmen einer Reihe von Orchesteraufträgen und wird noch im selben Monat ihre kanadische Erstaufführung beim Toronto Symphony Orchestra erleben, bevor weitere internationale Aufführungen folgen.

Mit dem Concerto for Orchestra setzt Hisaishi seine Arbeit an großformatigen Orchesterwerken fort, die sich durch klare Formgestaltung, klangliche Transparenz und eine unverwechselbare Verbindung von minimalistisch geprägter Struktur und atmosphärischer Dichte auszeichnen.

Nur wenige Wochen später ist mit Viola Saga eines seiner bereits etablierten Konzertwerke erstmals in Deutschland zu hören: Am 31. Mai interpretieren die Symphoniker Hamburg es unter der Leitung von Long Yu in der Laeiszhalle, mit Diyang Mei als Solist. Die Komposition stellt die Viola bewusst ins Zentrum und verbindet deren lyrisches Potenzial mit weitgespannten orchestralen Klangflächen. Zwischen meditativer Ruhe und dramatischer Zuspitzung entfaltet sich eine Musik, die westliche Orchestertradition und Einflüsse japanischer Klangästhetik miteinander in Beziehung setzt.

Die aktuellen Aufführungen stehen zugleich im Kontext einer verstärkten internationalen Präsenz Hisaishis im Konzertbereich. Seit 2025 bei Boosey & Hawkes verlegt, umfasst sein Katalog neben Sinfonien und Solokonzerten eine wachsende Zahl großformatiger Orchesterwerke. Parallel dazu baut Hisaishi seine Tätigkeit als Dirigent und Kurator kontinuierlich aus, unter anderem als Composer-in-Residence beim Philadelphia Orchestra in den Spielzeiten 2025/26 und 2026/27.
 

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>  Further information on Work: Concerto for Orchestra

Foto: Joe Hisaishi (© Nick Rutter)

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