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Brett Dean studierte in seiner Heitmatstadt Brisbane, bevor er 1984 nach Deutschland zog und vierzehn Jahre lang bei den Berliner Philharmonikern spielte. In dieser Zeit begann er mit dem Komponieren. Seine Musik wird von vielen führenden Orchestern und Dirigenten gefeiert, darunter Sir Simon Rattle, Vladimir Jurowski, Simone Young, Daniel Harding, Andris Nelsons, Marin Alsop und Sakari Oramo. Viele Werke Deans beziehen sich auf Themen aus Literatur, Politik, Umwelt und Umgebung, sowie visuelle Kunst, darunter eine Reihe Kompositionen die von den Kunstwerken seiner Frau, Heather Betts, inspiriert wurden.

Brett Dean begann 1988 mit dem Komponieren, konzentrierte sich dabei zunächst auf Experimentalfilm und -radio und arbeitete als improvisierender Musiker. Deans Ruf als Komponist verbreitete sich weiter, und er erlangte internationale Anerkennung durch Werke wie sein Klarinettenkonzert Ariel’s Music (1995), das einen Preis des UNESCO international Rostrum of Composers gewann, sowie Carlo (1997) für Streicher, Sampler und Zuspiel, inspiriert durch die Musik Carlo Gesualdos.

2009 gewann Dean den Grawemeyer Award für musikalische Komposition für sein Violinkonzert The Lost Art of Letter Writing, und 2016 wurde er mit dem Don Banks Music Award ausgezeichnet, mit dem das Australia Council seinen fortbestehenden und besonderen Beitrag zur australischen Musikszene würdigte. Im Juni 2017 wurde seine zweite Oper Hamlet mit großem Erfolg am Glyndebourne Festival aufgeführt und gewann sowohl den 2018 South Bank Sky Arts Award als auch den International Opera Award in der Kategorie Beste Uraufführung.

Dean erfreut sich einer Karriere als vielbeschäftigter Bratschist und Dirigent und führt häufig sein eigenes Bratschenkonzert mit vielen der weltweit führenden Orchestern auf. Er ist ein begnadeter Kammermusiker, der häufig mit anderen Solisten und Ensembles zusammenarbeitet, um sowohl eigene Werke als auch Standardrepertoire zu spielen. Hierzu gehören unter anderem Projekte mit dem Doric String Quartet, dem Scharoun Ensemble und Alban Gerhardt, dem Australian Chamber Orchestra sowie der Australian National Academy of Music. Deans einfallsreich gestaltete Konzertprogramme als Dirigent kombinieren meist eigene Werke mit denen anderer Komponisten; zu den Höhepunkten in diesem Bereich zählen seine Ernennung zum Creative Chair beim Tonhalle-Orchester Zürich 2017/18 sowie Projekte mit BBC Symphony, Los Angeles Philharmonic, Concertgebouw-Orchester, Melbourne Symphony, Sydney Symphony, BBC Philharmonic, Symphonieorchester Göteborg, Toronto Symphony, Tonkünstler-Orchester, Stuttgarter Kammerorchester sowie Residenzen beim Schwedischen Kammerorchester, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Sydney Symphony Orchestra.

Zu den jüngsten Höhepunkten gehören eine dreijährige Komponisten-Residenz beim London Philharmonic Orchestra (ab 2020/21) sowie der Erfolg von Deans Oper Hamlet – sie erlebte im Mai 2022 ihre US-Premiere an der New Yorker MET und war zuletzt 2023 in München und 2024 in Sydney zu sehen. In München kommt 2026 seine neue Oper Of One Blood zur Uraufführung. Dean ist Residenz-Komponist der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern für die Spielzeit 25/26.

Brett Deans Musik wurde bei den Labels BIS, Chandos, Warner Classics, ECM Records und ABC Classics eingespielt. Zu den Höhepunkten gehört ein Album bei BIS aus dem Jahre 2016 mit seinen Werken Shadow Music, Testament, Short Stories und Etüdenfest, eingespielt vom Schwedischen Kammerorchester unter Deans Leitung. Desweitern hat BIS eine Aufnahme von Deans Bratschenkonzert mit der Sydney Symphony veröffentlicht, und Glyndebourne hat im Juni 2018 die Oper Hamlet auf DVD herausgebracht und damit 2019 einen Gramophone Award gewonnen.

Brett Deans Kompositionen erscheinen exklusiv im Verlag Boosey & Hawkes / Bote & Bock.
2025/26

This biography can be reproduced free of charge in concert programmes with the following credit: Reprinted by kind permission of Boosey & Hawkes / Intermusica

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